Erstellt am 06. Januar 2016, 05:38

von Leo Lugmayr

Spatenstich für Büros und Wohnen im Feber. Jungunternehmer brauchen Geld, Zeit, Raum. Am Hauptplatz Zell will man ihnen Raum und Infrastruktur geben.

Wirtschaftspark-Ybbstal-Geschäftsführer Kurt Hraby, Baumeister Leopold Stockinger, Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger und Bürgermeister Werner Krammer (v.l.) wollen den Spatenstich für den Umbau des alten Bene-Ensembles in ein Coworking-Zentrum bereits in einigen Wochen setzen. Die drei Häuserfassaden im Bildhintergrund - die Adressen Hauptplatz 1, 3 und 5 - sollen in der Form unangetastet bleiben.  |  NOEN, Foto: Lugmayr
Der Zeller Hauptplatz ist in kurzer Distanz und fußläufig an das Stadtzentrum angebunden. Dennoch steht dort seit Jahren das ehemalige Bene-Areal leer. Gemeinsam mit dem Wirtschaftspark Ybbstal und der Eisenstraße NÖ will die Stadt Waidhofen das Areal mit einem Bauträger in einen Betriebs- und Wohnkomplex umwandeln.

„Das Objekt in so zentraler Lage ist eine Jahrhundertchance für die Stadt“, sagt Bürgermeister Krammer, der den Spatenstich für das Projekt im Februar setzen will. Nach einem Jahr Bauzeit soll das Gebäude im Februar 2017 mit 1.200 Quadratmetern Gewerbefläche, 150 Quadratmetern Coworking-Räumen, aber auch einer Tagesbetreuung für Senioren und Wohnungen bezugsfertig sein.

 Zahl der Firmengründungen erhöhen

„Jungunternehmer und Firmengründer brauchen günstige Räumlichkeiten, billige Infrastruktur und die Chance, sich zu vernetzen“, sagt Krammer. Genau das will man ihnen in den geplanten Gemeinschaftsbüros in Zell bieten. Für Eisenstraße-Obmann Andreas Hanger ist das Teil der regionalen Entwicklungsstrategie: „Ziel ist es, die Zahl der Firmengründungen zu erhöhen.“

Wirtschaftpark-Geschäftsführer Kurt Hraby klagt nicht über Interesse an dem Projekt: „Mit drei Firmen gibt es konkrete Gespräche, jede Woche erreichen uns weitere Anfragen.“ Die Fassaden der zum Komplex gehörenden Häuser Hauptplatz 1, 3 und 5 bleiben samt Torbogen unangetastet. „Der Gestaltungsbeirat hat diese Forderung eingebracht“, sagt Krammer.