Erstellt am 13. April 2016, 04:34

von Christa Hochpöchler

Verkehrssicherheit: Eigene Haltestelle. Die Engstelle rund um die Volksschule Zell wurde mit einer Elternhaltestelle in der Zuberstraße entschärft.

Schritt für Schritt mehr Sicherheit: Gerhard Nemeth (KFV), Manfred Mandl, Direktorin Ulrike Bauer und Bürgermeister Werner Krammer (v.l.).Hopö  |  NOEN

Halten und Parken nach Belieben, Zu- und Abfahren und Reversieren: Die Verkehrssituation rund um die Volksschule in Zell an der Ybbs erfordert oft Geduld von den Autofahrern. Die Pfarrgasse-Zufahrt von der Zeller Hochbrücke in Richtung Hauptplatz ist äußerst eng und zum Teil nur einspurig befahrbar. Zur Zeit ist diese Straße überhaupt wegen der Baustelle am Bene-Areal gesperrt.

Das erhöhte Verkehrsaufkommen im Schulumfeld bedeutet nicht nur Staugarantie, sondern auch eine Gefahr für die Schüler. „Es hat schon früher Überlegungen gegeben, eine Elternhaltestelle einzurichten, nun ist es uns gelungen, diese in der Zuberstraße zu installieren“, erklärt Gerhard Nemeth vom Kuratorium für Verkehrssicherheit. Nur um die Kinder so nah wie möglich an der Schule abzuliefern, sorgen die Eltern für riskante Ein- und Ausparkmanöver, das Aussteigen für die Kinder ist gefährlich.

Die Elternhaltestelle in der Zuberstraße soll Abhilfe schaffen. „Wir haben die Zeit von der Zuberstraße bis zum Schultor der Volksschule Zell gemessen, es sind genau zwei Minuten in der verkehrsberuhigten Moysesstraße zu gehen, ein paar Schritte sind gesund für die Kinder“, erklärt Nemeth. Halten und Parken ist ab nun vor der Hauptschule Zell verboten, das Halten und Parken am Hauptplatz ist zu vermeiden. Um auf die neue Situation hinzuweisen, wurden vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, der AUVA und der Polizei Waidhofen Umgebungspläne und Broschüren an die Eltern verteilt.