Waidhofen an der Ybbs

Erstellt am 17. Mai 2017, 04:00

von NÖN Redaktion

Sammeltaxis als Ergänzung zu Öffis. Konzept sieht „ISTmobil“-Sammeltaxis, die per Telefon oder App gerufen werden können, vor. Machbarkeit wird derzeit geprüft.

Stadtrat Franz Sommer, Gemeinderätin Edith Schiebel, Martin Heiligenbrunner, die Gemeinderäte Ursula Schrefl, Heinz Dötzl, Herwig Rohringer, Patrick Schmidtkunz und Manfred Haselsteiner, Bürgermeister Werner Krammer, Gemeinderätin Julia Sattler sowie Stadtrat Erich Leonhartsberger (v.l.) besprachen das Konzept der „ISTmobil“-Sammeltaxis.  |  Magistrat

Für die Bevölkerung im Ybbstal soll ein unkomplizierter Zugang zur Mobilität sichergestellt werden, lautet das Ziel, das sich die Mobilitätszentrale Mostviertel gesteckt hat. Sie sieht dafür sogenannte „ISTmobil“-Sammeltaxis vor, die per App oder telefonisch bestellt werden können.

Machbarkeit wird geprüft

„Die örtliche Grundversorgung mit öffentlichem Verkehr in unserer Region ist gut. Trotzdem gibt es Taktlücken, bedingt durch Zeitrandlagen, periphere Ortslagen, saisonale Bedingungen oder durch geringe Siedlungsdichte“, so Karin Schildberger von der Mobilitätszentrale. Vor allem in Gebieten, in denen es keinen öffentlichen Verkehr gibt, sollen diese Sammeltaxis zum Einsatz kommen. Schildberger präsentierte diesen Plan in der letzten Gemeinderatssitzung in Waidhofen, nun wird die Machbarkeit in der Region geprüft.

Das bisherige Konzept der bedarfsorientierten Mobilitätslösung sieht vor, dass es einzelne „ISTmobil“-Sammelpunkte geben soll, die von den Taxis bei Bedarf – ein Anruf genügt, um diesen kundzutun – angefahren werden. Die Bezahlung kann dann entweder bar oder über eine mobilCard erfolgen. In diesem Konzept wurden Wünsche und Anregungen aus jeder Region miteinbezogen. Primäres Ziel ist es, die Alltagsmobilität für alle zu gewährleisten.

„Für uns macht es auf jeden Fall Sinn, sich diesem überregionalen Projekt anzuschließen“, so Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer. In Waidhofen könnten die Sammeltaxis jene Gebiete anfahren, die nicht durch den Citybus abgedeckt sind. „Zum Beispiel fehlt in Waidhofen an Samstagen in bestimmten Gebieten der öffentliche Verkehr. Dies wird derzeit durch die ehrenamtlichen ‚WYLI‘-Fahrer kompensiert“, so Krammer. Die mögliche Umsetzung der „ISTmobil“-Sammeltaxis soll durch lokale Taxiunternehmen erfolgen.

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