Erstellt am 25. November 2015, 05:23

von Leo Lugmayr

Welser-Labor an HTL. Vergangene Woche ging der modernste Laborraum der HTL Waidhofen in Betrieb. Firma Welser übernahm Großteil der Kosten.

Rudolf Berger (Welser Profile), HTL-Werkstättenleiter Franz Kleinlehner, Hubert Wahlmüller (HTL), Werner Stöbich (Welser-Marketingleiter), Andreas, Thomas und Helmut Welser, HTL-Direktor Harald Rebhandl, Petra Spanring (HTL) (stehend, v.l.) sowie die Schülervertreter Manuel Grissenberger und Lorenz Arbinger (kniend, v.l.).  |  NOEN, Lugmayr

Dem Verantwortlichen für den Werkraum Hubert Wahlmüller war die Freude über den Laborraum ins Gesicht geschrieben. Denn das neue Labor spielt alle Stücke und ist mit einer nagelneuen CNC-Fräsmaschine technisch auf neuestem Stand gerüstet. Für HTL-Direktor Harald Rebhandl ist das Labor, dessen Errichtung 140.000 Euro verschlungen hat, nicht nur ein Vorzeigeobjekt, sondern Ergebnis einer langen Zusammenarbeit. „Für jeden Absolventen, der unsere Schule verlässt, ist damit Welser technisch ein Begriff“, sagt Rebhandl.

Nicht nur technisch, auch optisch und architektonisch spielt das Labor alle Stücke. „Der Spirit ist angekommen“, ist Welser-Marketingleiter Werner Stöbich überzeugt. Helmut Welser, der nach seinem Vater Josef Welser 13 Jahre lang Kuratoriumsvorsitzender der Waidhofner HTL war, sieht das Geld gut angelegt. „Wir leben diese Kooperation nun schon in dritter Generation.“ Andreas Welser, selbst Absolvent der Waidhofner HTL, ortet in der Unterstützung einen Beitrag zur aufwendigen Infrastruktur einer modernen Technikerschmiede. „Eine gute Investition in die Zukunft“, so Andreas Welser.

„Wir haben in unserem Unternehmen rund 100 Mitarbeiter, die an der HTL Waidhofen ausgebildet worden sind“, sagt Thomas Welser. „Der Mitarbeiterstab ist heute der entscheidende Wettbewerbsfaktor, da sehen wir in der Vernetzung mit der Schule nur Vorteile“, so Thomas Welser.