Erstellt am 22. Oktober 2015, 05:22

von Lisa Hofbauer

"War tolle Erfahrung". Petra Steinauer war von 2013 bis 2015 Mostkönigin. Mit der NÖN spricht sie über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

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NÖN: Du warst ja jetzt zwei Jahre lang Mostkönigin – eine lange Zeit, in der du bestimmt viel erlebt hast.Gibt es irgendwelche Ereignisse oder Veranstaltungen, die dir besonders in Erinnerung bleiben werden?
Petra Steinauer: Also ehrlich gesagt, am besten wird mir wohl der Gesamteindruck des Mostviertels mit seinen Mostbauern und -bäuerinnen sowie den Mostbaronen und deren Einsatz für die Region in Erinnerung bleiben. Natürlich fühlte ich mich bei manchen Veranstaltungen besonders wohl, zum Beispiel beim Trachtenball in Grafenegg, beim Bauernbundball in Wien, bei der Mosttaufe in Seitenstetten oder bei der M3-Präsentation in Wien.

Wie bist du damals überhaupt dazugekommen, dich zu bewerben? Wer oder was hat dich auf die Idee gebracht, Mostkönigin zu werden?
Hauptsächlich bin ich durch die Arbeit und durch meine Schwester, die ja Mostprinzessin war, auf dieses Amt gekommen. Neben dem Studium half ich ab und zu bei einem Mostheurigen aus und konnte da schon ein bisschen in die Mostkultur reinschnuppern, die mir sehr zusagte. Dann sah ich ein Rundschreiben in der Landwirtschaftszeitung – und schon meldete ich mich an.

"Wie überall gibt es immer Ups und Downs."

Wie würdest du deine zweijährige Amtszeit am besten beschreiben? Man ist doch sicher viel unterwegs und sammelt viele Erfahrungen als Mostkönigin.
Wie überall gibt es immer Ups und Downs, aber insgesamt gesehen war es eine wunderbare Erfahrung. In dieser Zeit habe ich viele Kilometer zurückgelegt – was auch eine gewisse Anstrengung mit sich brachte.

Rückblickend: Würdest du dich wieder bewerben?
Das ist eine schwierige Frage. Es war eine tolle Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte und durch die ich mich auch weiterentwickelt habe. So gesehen – ja, ich würde mich wieder bewerben.

"Mit viel Freude und Offenheit an die Sache herangehen."

Was würdest du deiner Amtsnachfolgerin, die ja am 6. November beim Mostfest in St. Valentin gewählt wird, empfehlen? Hast du irgendwelche Tipps für sie?
Meine Nachfolgerin soll mit viel Freude und Offenheit an die Sache herangehen. Sie soll die Zeit einfach genießen und vieles daraus mitnehmen. Wichtig ist, sich nicht unterkriegen lassen oder sich einfach „nur“ als hübsches Mädel abstempeln lassen.