Erstellt am 19. Mai 2016, 05:04

von Andreas Kössl

Wen wählen die Bürgermeister?. Die NÖN hat den Ybbstaler Ortschefs die Sonntagsfrage gestellt: Van der Bellen oder Hofer?

»Es geht um eine gewisse Weltanschauung«, so der Ybbsitzer Ortschef Josef Hofmarcher (ÖVP)  |  NOEN, NÖN

Alexander Van der Bellen oder Norbert Hofer wird der neue österreichische Bundespräsident heißen. Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag, 22. Mai. Die NÖN wollte von den Ybbstaler Bürgermeistern wissen, wen sie am Sonntag ihre Stimme geben werden.

Aus den schwarzen Reihen wollte sich kein Ortschef offen deklarieren. „Ich werde nicht versuchen, jemanden zu überzeugen“, sagt der Opponitzer Bürgermeister Johann Lueger. „Was mich persönlich betrifft, werde ich vom Wahlgeheimnis Gebrauch machen.“

Auf dieses beruft sich auch Sonntagbergs Ortschef Thomas Raidl. „Ich rufe aber alle Bürger auf, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und wählen zu gehen.“

Nicht deklarieren wollten sich auch Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer und Allhartsbergs Ortschef Anton Kasser. „Nur wenn sich die Menschen – egal welcher Kultur – verstehen, wird es möglich sein, in Frieden zu leben. Ich persönlich habe Bedenken, wenn in diese Richtung Misstrauen gestreut wird“, sagt der Ybbsitzer Bürgermeister Josef Hofmarcher. „Es geht um eine gewisse Weltanschauung. Derart werde ich auch wählen.“

Erst nach der TV-Wahlkonfrontation am Donnerstag möchte Kematens Ortschefin Juliana Günther entscheiden, wem sie ihre Stimme geben wird.

Anders in den Reihen der SPÖ: „Ich wähle Alexander Van der Bellen“, sagt St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl. „Van der Bellen ist konsensorientiert und erfahren – im Unterschied zum FPÖ-Kandidaten.“

Ebenfalls für Van der Bellen wird die designierte Hollensteiner Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer votieren.