Erstellt am 04. März 2016, 05:29

von Leo Lugmayr

Acht Nationen tagten. Drei Tage lang arbeiteten Metallfachleute aus Europa und Amerika an neuen Paradigmen für Metallgestaltung und Handwerk.

Einer der Höhepunkte des dreitägigen Symposiums war der Besuch der NÖ Schmiedeakademie Ybbsitz in der historischen Welser-Schmiede, wo derzeit elf Jugendliche, darunter vier Mädchen, mit den Dozenten Gernot Walter, Thomas Hochstädt und Nick Frühwirt ein stringentes Semesterprogramm absolvieren.  |  NOEN, Lugmayr

Im Zeichen der Metallverarbeitung und unter dem Stern der internationalen Vernetzung stand das vergangene Wochenende in Ybbsitz. Vertreter aus acht Nationen – Österreich, Deutschland, Italien, Ukraine, Tschechien, Dänemark, USA und Uruguay – erarbeiteten aktuelle Perspektiven für Metallgestaltung und Eisenhandwerk.
„Ausgehend von einer sub-stanziellen historischen Basis des Schmiedehandwerks wurden zeitgemäße Potenziale der Metallgestaltung ausgelotet“, so der Kurator des Symposiums Joseph Hofmarcher.

Dass man diesem Ziel einen großen Schritt näher kam, wurde spätestens in der Schlussrunde am Sonntagnachmittag klar. „Europas Schmiede brauchen gerade diese Art der Vernetzung, wo die Zukunft diskutiert wird“, sagte Jokum Lind Jensen aus Kopenhagen. Anerkennung gab es für Ybbsitz als Standort. Peter Brunner aus Nürnberg meinte: „Ybbsitz ist auf gutem Weg, das Schmieden in ein neues Zeitalter zu heben.“ Man will sich 2017 erneut zum IronCamp treffen, wieder in Ybbsitz.