Ybbsitz

Erstellt am 07. Juli 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Haus des Lebens: 4,5 Millionen verbaut. Das Haus des Lebens wurde am 28. Juni von Landesrat Karl Wilfing eröffnet: ein Vorzeigeprojekt.

WAV-Vorstandsdirektor Manfred Damberger (l.), Landesrat Karl Wilfing und Bürgermeister Josef Hofmarcher eröffneten das Haus des Lebens. Kaplan Pater Vitus Weichselbaumer (2.v.l.) gab dem Bau seinen Segen.  |  Lugmayr

Am vergangenen Mittwoch wurde nach zweijähriger Bauzeit das Haus des Lebens eröffnet. Auch wenn bereits rund die Hälfte der Wohnungen belegt sind, kamen zusätzlich zu den Bewohnern und den Vertretern von Gemeinde und Caritas zahlreiche Interessierte zu dem Festakt, denn man hatte gleichzeitig einen Tag der offenen Tür angesetzt.

"Herausfordernde und spannende Aufgabe"

Bei der Eröffnung brachte die Obfrau des begleitenden Vereins „Alt und glücklich in Ybbsitz leben“ (AGYL) Elisabeth Schasching das Konzept auf den Punkt: „Wir haben uns immer vorgestellt, wie wir selber im Alter einmal leben wollen. So versuchten wir, das Haus zu gestalten.“

Mit Wolfgang Hochmeister hatte man einen Architekten für die Planung des Baus gewinnen können, der mit Ybbsitz bestens vertraut ist. „Es war angesichts der Hanglage eine sehr herausfordernde Situation und eine spannende Aufgabe“, so Hochmeister.

"Wichtiger Schritt der Ortsentwicklung"

Für Bürgermeister Josef Hofmarcher stellten Ideenentwicklung, Planung, Bau und Abschluss einen fruchtbaren Prozess dar. „Es ist ein wichtiger Schritt der Ortsentwicklung“, so Hofmarcher, der sich freut, dass 27 Wohnungen in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz entstanden sind. „Das ist ein wichtiger Impuls zur Zentrumsbelebung“, so Hofmarcher. Beeindruckt gab sich auch Landesrat Karl Wilfing, der als Verantwortlicher für die NÖ Wohnbauförderung nach Ybbsitz zur Eröffnung gekommen war. „Das Projekt ist ein Vorzeigeprojekt, das Wohnbauförderungsgelder zielgerichtet einsetzt“, so Wilfing.

Manfred Damberger, Vorstandsdirektor der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV), die den Bau umgesetzt hat, meinte: „Wir haben mit 4,5 Millionen Euro den Bau umgesetzt, der Bauprozess war schwierig und voller Überraschungen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist ein Beispiel gelungener Architektur im Dienste betreubaren Wohnens.“