Erstellt am 18. Februar 2016, 05:44

von Leo Lugmayr

Mit FF-Material aus Ybbsitz gelöscht. In Rumänien leistete ausgemusterte FF-Ausrüstung aus Ybbsitz wertvolle Dienste. Delegation besuchte jetzt Mostviertel.

Die Feuerwehrdelegation aus Rumänien mit den Kameraden aus Gresten und Ybbsitz und Bürgermeister Josef Hofmarcher (Mitte) im Ybbsitzer Fahrngruber Hammer beim Schmieden.  |  NOEN, Foto: Leo Lugmayr

Als der Grestner Zimmermeister Rudolf Fahrnberger im rumänischen Eremitu (Siebenbürgen) einen Unternehmensstandort einrichtete, vermisste er dort eine Feuerwehr. Also unterstützte er einige seiner rumänischen Mitarbeiter dabei, selbst eine Wehr auf die Beine zu stellen.

Um entsprechende Ausrüstung günstig erwerben zu können, ließ er seine Kontakte zu den Feuerwehren in Gresten und Ybbsitz spielen. Aus Gresten kam ausgemusterte Ausrüstung, die FF Ybbsitz steuerte ein ausgedientes Feuerwehrauto, das man gerade gegen ein neues ersetzt hatte, bei.

„Der Einsatz hat Menschenleben gerettet“

Wie gut das Material zu gebrauchen war, sollte sich schnell herausstellen. Bereits im Vorjahr konnte die junge rumänische Feuerwehr in Eremitu bei einem Hotelbrand bei arktischen Temperaturen von minus 20 Grad das Schlimmste gerade noch verhindern. „Der Einsatz hat Menschenleben gerettet“, sagt Kommandant-Stellvertreter Michael Sonneck.

Der mänische Kommandant Majos Adam-Levente freut sich sehr über die Ausstattung aus dem Mostviertel: „Wie sind dankbar für die Ausrüstung, die wir so günstig zur Verfügung gestellt bekommen haben, das hat schon Menschenleben gerettet!“ Nun besuchte eine Delegation der FF Eremitu das Ybbstal und nahm im Fahrngruber Hammer an einer Schmiedevorführung teil.