Erstellt am 25. März 2016, 05:24

von Desiree Haselsteiner und Andreas Kössl

Gabelregen für Wirte. Gutes Zeugnis für Wirte im Bezirk Amstetten. 89 Punkte für Landhaus Stift Ardagger, 83 Punkte für Schlosswirt.

Beim Schlosswirt in Waidhofen wurde am Montag im Rahmen der Aktion »Good France« mit einem fünfgängigen Menü der französischen Küche gehuldigt. Thomas Mairhofer, Vörös Gabor und Schlosswirt Andreas Plappert beim Anrichten der Vorspeise.  |  NOEN, Kössl

Der Falstaff-Restaurantguide meinte es dieses Jahr wieder sehr gut mit den heimischen Gastronomen des Bezirks. Alle Betriebe konnten ihre Punkte und Gabeln halten oder sogar steigern.

Spitzenreiter, wie auch im Vorjahr, ist das Landhaus Stift Ardagger mit einer Gesamtbewertung von 89 Punkten und zwei Gabeln. Gemeinsam mit seiner Frau Erika Wagner-Beil betreibt Franz Wagner das Landhaus mit viel Schweiß, Mühe und Hingabe. „Wir sind besonders stolz auf die heurige Bewertung, da wir einige Umstrukturierungen in der Küche vorgenommen haben“, erklärt Wagner. Der 23-jährige Küchenchef Florian Klement schwingt seit heuer alleine das Küchenzepter im Landhaus. „Wir sind sehr stolz, denn er vertritt die Philosophie unseres Hauses, setzt auf traditionelle Küche und heimische Produkte“, sagt der sichtlich stolze Betreiber.

Die Bewertungen im Falstaff-Restaurantguide beruhen auf einem in Österreich einzigartigen Konzept: dem Falstaff-Gourmetclub. Jedes Voting erfolgt von Gästen in den fünf Bereichen Essen (maximal 50 Punkte), Service (maximal 20 Punkte), Weinkarte (maximal 20 Punkte) und Ambiente (maximal 10 Punkte).

Etliche Gastronomen des Bezirks konnten sich in der heurigen Falstaff-Bewertung einige Punkte mehr erkämpfen. Der Fischerwirt Harthaller aus Ernsthofen erhielt zwei Punkte mehr. „Ein besonderes Lob gebührt sicher unseren ausgezeichneten Lehrlingen, die diese Topqualität erst möglich machen“, freut sich Harthaller.

Zwei Punkte mehr für Schlosswirt Waidhofen

In Stadt Haag dürfen sich Albin und Silvia Hawel über zwei Punkte mehr als im Vorjahr für ihren Gasthof Mitter freuen – ebenso der Forellenhof in Neustadtl. Dieser heimste auch ein Zweipunkteplus ein.
Über 83 Punkte und damit ebenfalls um zwei Punkte mehr als noch im Vorjahr, freut sich auch der Waidhofner Schlosswirt Anderas Plappert. „Das ist eine große Auszeichnung für mein Team und mich“, so Plappert „Was mich persönlich besonders freut, ist, dass das nicht die Meinung eines Testessers ist, der einen Teller bewertet, sondern die Meinung unserer Gäste.“

Der Waidhofner Gastronom sieht darin eine aussagekräftige Bewertung, die gleichzeitig Auftrag sei, so weiterzumachen wie bisher, ohne sich freilich auf den Lorbeeren auszuruhen.
Auch der Gafringwirt in Euratsfeld fühlt sich bestärkt. „Wir bemühen uns stetig, uns zu verbessern und in der Küche noch handwerklich zu arbeiten“, erklärt Chef Johann Hochholzer.


Falstaff-Wertung

Die Bewertung setzt sich aus den Bereichen Essen, Service, Weinkarte und Ambiente zusammen:
• Landhaus, Stift Ardagger:
Punkte Vorjahr: 89,
Punkte neu: 89,
Gabeln: 2

• Gasthof Mitter, Haag:
Punkte Vorjahr: 82
Punkte neu: 84
Gabeln: 1

• Fischerwirt Harthaller, Ernsthofen:
Punkte Vorjahr: 81,
Punkte neu: 83,
Gabeln: 1

• Schlosswirt, Waidhofen:
Punkte Vorjahr: 81
Punkte neu: 83
Gabeln: 1

• Hotel Exel, Amstetten:
Punkte Vorjahr: 79,
Punkte neu: 80,
Gabeln: 1

• Gafringwirt, Euratsfeld:
Punkte Vorjahr: 78,
Punkte neu: 80,
Gabeln: 1

• Wirt am Teich, St. Valentin:
Punkte Vorjahr: 80,
Punkte neu: 80,
Gabeln: 1

• Restaurant Kastner, Winklarn:
Punkte Vorjahr: 84,
Punkte neu: 84,
Gabeln: 1

• Forellenhof, Neustadtl:
Punkte Vorjahr: 78,
Punkte neu: 80,
Gabeln: 1