Erstellt am 16. Oktober 2015, 06:47

von Andreas Kössl

Durchs Ofenloch radeln. Ausschreibungen für Teilstück zwischen Gstadt und Opponitz sowie St. Georgen/Reith und Hollenstein starten. Sprengung im Ofenloch wird notwendig.

Der Ybbstalradweg wird hier über die einstige Eisenbahnbrücke führen. Danach ist der Verlauf Richtung Opponitz noch unklar.  |  NOEN, Kössl

OBERES YBBSTAL | Nachdem das erste Teilstück des Ybbstalradwegs zwischen Lunz/See und St. Georgen/Reith Anfang Oktober offiziell eröffnet worden ist, gehen die Arbeiten an dem insgesamt 52,6 Kilometer langen Radweg weiter.

Nun erfolgt die Ausschreibung für das Teilstück zwischen Gstadt und Opponitz. „Damit nicht nur von drinnen nach draußen gebaut wird, habe ich mich dafür eingesetzt, dass man hier als Nächstes ausschreibt“, sagt der Opponitzer Bürgermeister Johann Lueger. „Das Stück durch das Ofenloch ist das schwierigste.

Auch eine Sprengung wird hier notwendig sein.“ Der Ybbstalradweg wird auf diesem Teilstück auf Ybbsitzer Gemeindegebiet von Gstadt weg bis zum „Sandbauer“ auf dem vorhandenen Güterweg verlaufen.
Dann geht es auf der ehemaligen Bahntrasse durch das Ofenloch weiter über die einstige Eisenbahnbrücke bis zum Bootshaus der Naturfreunde.

Auftragsvergabe im November oder Dezember

Weiterhin ungeklärt ist die weitere Trassenführung beim Bauernhaus Furth. Wie berichtet, möchte der Besitzer hier eine Verlegung der Radwegtrasse, die durch sein Grundstück verlaufen würde. „Grundsätzlich gibt es hier eine positive mündliche Einigung“, sagt der Obmann-Stellvertreter des Radweg-Verbandes, St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl. „Bei der schriftlichen Fixierung hat es sich zuletzt aber wieder etwas gespießt.“

Da eine Einigung hier noch aussteht, werde es vorerst auch keine Auftragsvergabe geben, so Schagerl weiter. Er hofft auf eine Klärung bis Ende November, Anfang Dezember, um dann auch die Auftragsvergabe durchführen zu können.

Parallel dazu wird nun auch der Abschnitt zwischen St. Georgen/Reith und Hollenstein ausgeschrieben. Auch hier soll die Auftragsvergabe Ende November, Anfang Dezember erfolgen.