Opponitz

Erstellt am 29. Juli 2016, 05:20

von Andreas Kössl

Tunnel bekommt Licht. Noch heuer Adaptierung des Opponitzer Tunnels für Radfahrer geplant.

Die Beleuchtung des Opponitzer Tunnels wird wahrscheinlich mit einer Zeitschaltuhr versehen, damit ihn die Radfahrer sicher durchfahren können.
 
 |  NOEN, Kössl

Die Arbeiten am Ybbstalradweg laufen auf Hochtouren. Für heuer ist noch die Fertigstellung der beiden Teilstücke zwischen Gstadt und Seeburg sowie zwischen St. Georgen/Reith und Kleinhollenstein angedacht. Im Oktober soll asphaltiert werden.

„Wir sind im Zeitplan“, sagt der Obmannstellvertreter des Radwegvereins, St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl. „Offiziell zur Fahrt freigeben werden wir die beiden Abschnitte heuer aber noch nicht.“ Das sei erst für das nächste Jahr geplant, wenn auch der Lückenschluss zwischen Kleinhollenstein und Seeburg erfolgt ist. Erst dann, zu Beginn der Radsaison 2017, soll der gesamte, knapp 53 Kilometer lange Ybbstalradweg zwischen Waidhofen und Lunz am See in Betrieb gehen.

Zuletzt wurden auf Opponitzer Gemeindegebiet noch zwei Änderungen des ursprünglichen Radwegverlaufs fixiert. Zum einen wurde er im Bereich der Mirenaubrücke etwas nach hinten verlegt. Der Radweg wird hier auf einer Strecke von ca. 250 Meter als kombinierter Rad- und Güterweg geführt. Auf diesem Teilstück wird die neue Zufahrt zur Mirenaubrücke erfolgen. Damit ist die derzeitige Zufahrt zur Brücke, die vor allem bei der Ausfahrt auf die B31 sehr gefährlich ist, obsolet. Der Spatenstich für diese Maßnahme erfolgte kürzlich. Die NÖN berichtete.

Radwegverlegung ohne Mehrkosten

Zum anderen wird der Radweg beim Bauernhaus Furth auf die andere Straßenseite verlegt. Die Bauverhandlung ging am Dienstag vergangener Woche über die Bühne. Ein positiver Baubescheid wird in den nächsten Wochen erwartet. „Dem Radwegverein entstehen dadurch keine Mehrkosten“, hält Schagerl fest, auch wenn hier zur Ybbs hinunter nun ein Steinwurf errichtet werden müsse. Die Durchführung der Baumaßnahmen, mit Ausnahme der Asphaltierung, obliege nämlich dem Grundeigentümer, so Schagerl.

Bei der Übernahme der Kosten gebe es eine Übereinkunft zwischen dem Grundeigentümer, der Gemeinde Opponitz und dem Radwegverein. „Sollten aus geologischer Sicht zusätzliche Maßnahmen notwendig werden, so werden wir aber auch hier eine gemeinsame Lösung finden“, so Schagerl. Die Bauarbeiten im Bereich Furth sollen in den nächsten Wochen beginnen, damit auch hier Mitte Oktober asphaltiert werden kann.

Ebenfalls noch heuer soll die Adaptierung des Opponitzer Tunnels für den Radverkehr durchgeführt werden. „Der Tunnel ist grundsätzlich in einem guten Zustand“, sagt Schagerl. „Aber natürlich muss auch hier die Fahrbahn asphaltiert werden. Zusätzlich wird eine Beleuchtung installiert.“ Diese werde wahrscheinlich so ausgeführt, dass sie mit einer Zeitschaltuhr versehen wird.

Auch wenn diese beiden großen Teilstücke des Ybbstalradwegs noch heuer fertiggestellt werden sollen, könne es durchaus sein, dass auf ihnen im Frühjahr noch Arbeiten durchgeführt werden müssen, hält Schagerl fest und verweist auf das Ofenloch. „Hier wurden viele Felssicherungsarbeiten durchgeführt. Nach dem kommenden Winter kann es da aber noch zu Ergänzungsarbeiten kommen.“ Dasselbe gelte auch in Oberkogelsbach: Hier wurden bereits Felssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Nach der kürzlich erfolgten Felsräumung müssen im Herbst aber noch zusätzliche Felssicherungsmaßnahmen mittels Netzen durchgeführt werden.