Erstellt am 10. Dezember 2015, 04:23

von NÖN Redaktion

140 Florianis im Brandeinsatz. 200.000 Euro Schaden! Feuer in Werkstatt griff auf Dachboden über, Haus derzeit nicht bewohnbar.

Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde durch den Brand der Dachstuhl dieses Hauses, das derzeit unbewohnbar ist. Foto: Brigitte Lassmann-Moser  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser
Mindestens 200.000 Euro Schaden richtete am Montagabend ein Brand in Sprögnitz an. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner wurden in einem Ersatzquartier untergebracht.

NÖN.at hatte berichtet:



Am Montag gegen 17.30 Uhr bemerkte ein Hausbesitzer dichten Rauch, der aus einer Hobbytischlerwerkstatt drang. Gleichzeitig wurde sein Vater auf den Brand aufmerksam, da plötzlich der Strom ausgefallen war. Nachdem Versuche, den Brand, der im Bereich der Werkbank ausgebrochen sein dürfte, mit einem Feuerlöscher einzudämmen, misslang, verständigte der Hausbesitzer die Feuerwehr.

Insgesamt rückten zehn Feuerwehren mit 140 Mann und 17 Fahrzeugen zur Brandstelle aus und nahmen unter der Einsatzleitung des Kommandanten der FF Sprögnitz, Thomas Zeitlinger, den Kampf gegen die Flammen auf.

„Der Brand bereitete sich rasant im Bereich der Spitzböden über fast das gesamte Wohngebäude aus“, berichtet Herbert Raab von der Feuerwehr Großweißenbach. „Da ein Innenangriff teilweise nicht oder nur schwer möglich war, musste das Dach von außen geöffnet werden, um den sich rasant ausbreitenden Brand bekämpfen zu können.“

Haus aufgrund der Wasserschäden nicht bewohnbar

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Großteil der Arbeiten mit schwerem Atemschutz durchgeführt werden.

Die Feuerwehren, die mehrere Stunden im Einsatz standen, konnten ein weiteres Ausbreiten des Feuers zwar verhindern, der Dachstuhl des Hauses wurde aber massiv beschädigt.

Verletzt wurde zum Glück niemand, das Haus ist derzeit aufgrund der Wasserschäden jedoch nicht bewohnbar. Die Eltern des Hausbesitzers, der in einem Neubau nebenan wohnt, sowie deren Tochter fanden bei Ötscherpfarrer Roman Sinnhuber Aufnahme. Wann sie wieder in ihr Haus einziehen können, ist derzeit noch ungewiss.

Sachverständige sollen jetzt die Ursache für den Brand klären.