Erstellt am 31. Oktober 2015, 04:12

von Carina Kröpfl

200 Konzerte organisiert. Kulterverein feierte fünfjähriges Bestehen mit vier Konzerten, in denen sich der Anspruch des Vereins, weg vom musikalischen Mainstream zu gehen, widerspiegelte.

Fünf Jahre Syrnau wurde vergangene Woche gefeiert. Sepp Koppensteiner, Heidi Widy, Schlagzeuger Manuel Pitsch, Tontechniker Alex Rathner, Gitarrist Andy Bartosch, Sänger Peter Dürr, Bassist Tobias Pöcksteiner, Fabian Lang, Raphael Eibensteiner und Gabi Koppensteiner (v.l.) .  |  NOEN, Carina Kröpfl

Mit gleich vier Konzerten feierte der Kulturverein „Syrnau“ am vergangenen Wochenende sein 5-jähriges Bestehen. „Wir haben gespürt, es passiert zu wenig im musikalischen Bereich“, erzählt Peter Cerny zur Gründungsgeschichte des Vereins. Obmann Josef Koppensteiner ergänzt: „Wir wollten die vorhandene Energie bündeln und das Veranstaltungsloch schließen.“

Name „Syrnau“ wurde einfach mitgenommen

Anfangs war der Verein bei einem Wirten in der Syrnau untergemietet, vor drei Jahren musste man aber ausziehen, weil das Restaurant zusperrte. Der Name „Syrnau“ wurde einfach mitgenommen. Danach war der Verein für ein Jahr auf Wanderschaft, Veranstaltungen haben im Alten Rathaus, Café Süd und der Orangerie Stift Zwettl stattgefunden. Ein neues Zuhause fand man dann im sparkasse.event.raum am Sparkassenplatz, wo das „Syrnau“-Team an der akustischen und technischen Gestaltung des Raumes mitwirken konnte.

In den letzten fünf Jahren organisierte der Verein etwa 200 Konzerte. Dabei versucht man, möglichst weg vom Mainstream zu gehen und ein Ergänzungsprogramm zu bieten. Musikalische Qualität steht im Vordergrund. Im Rahmen des Jubiläumsprogrammes gastierte am 24. Oktober das „Triomobü Quartett“. Die Band um den Zwettler Sänger Peter Dürr formte sich vor fünf Jahren als mobiles Trio, mit der Aufnahme des Bassisten Tobias Pöcksteiner in die Band kam der Zusatz „Quartett“ zum Namen dazu. Gitarrist Andy Bartosch und Schlagzeuger Manuel Pitsch vervollständigen das Quartett.

Das „Triomobü Quartett“ sieht sich selbst im Blues, Rock, Soul und ein bisschen im Folk verwurzelt. Gesungen wurde „unartig mundartig“, Zeilen wie „Olle homs an Boscha, außer mir“ oder „Du bist mei Super-GAU, liebe Frau“ brachten das Publikum zum Schmunzeln.