Erstellt am 30. September 2015, 08:52

von Brigitte Lassmann-Moser

Meixner räumte mit "Sexmythen" auf. Die Schremser Frauenärztin Alexandra Meixner stellte sich für den Verein "racer4kids" in den Dienst der guten Sache.

Markus Hinker, Martina Minihold, Katharina Mayer, Thomas Wöger, Christian Flöck, Erich Schandl, der Alexandra Meixner auf Händen trägt, Obmann Andreas Fichtenbauer (hinten, v.l.) sowie Johanna Grubeck, Daniela Hobbiger, Manuela Schandl und Sandra Wundsam (vorne) von den "racers4kids" sorgten in Zwettl für einen unterhaltsamen Kabarettabend - und das für einen guten Zweck.  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

Zum zweiten Benefizkabarett lud der Schremser Verein "racer4kids" mit Obmann Andreas Fichtenbauer an der Spitze am Freitag, 25. September, ein – diesmal in den Hamerlingsaal in Zwettl. Frauenärztin und Kabarettistin Alexandra Meixner stellte sich in den Dienst der guten Sache.

Der Hobbymotorradrennfahrer Fichtenbauer las in einem Artikel in der NÖN von einem schwerkranken Kind, das meinte: „Wenn ich lache, tut‘s nicht so weh!“ Das war für ihn der Startschuss, einen Verein zu gründen, der schwerkranke Kinder und Jugendliche in der Region unterstützt. So gingen 100 % der Einnahmen aus diesem Abend an den Verein „Tut gut!“ am Landesklinikum Zwettl, der seit 2005 jährlich 40 bis 50 Familien finanziell hilft. „Wir sind stolz darauf, dass wir ,Tut gut‘ bereits mit 25.000 Euro unterstützen konnten“, so Andreas Fichtenbauer, der zahlreiche Gleichgesinnte um sich versammelt hat.

„Ich freue mich, hier mit Ihnen Sex zu haben“

„Ich freue mich, hier mit Ihnen Sex zu haben“, meinte Alexandra Meixner, die eine Facharztpraxis in Schrems führt und auch als Extremsportlerin bekannt ist, gleich zur Einleitung des Abend. Alleine schon ihre Schilderung, wie sie Kabarettistin wurde, ist ausgesprochen amüsant: Was nämlich als Vortrag vor Bäuerinnen begann, entwickelte sich mittlerweile zu einem abendfüllenden, höchst unterhaltsamen Programm.

Die ausgebildete Sexualtherapeutin, die aus einer „östrogenverseuchten Familie“ kommt und sich selber als „Gerti Senger des Waldviertels“ bezeichnet, schöpft aus ihrem reichen Erfahrungsschatz, aus Erlebnissen, die sie in der gynäkologischen Praxis bzw. in den Therapiestunden macht, bereitet diese kabarettistisch auf, formuliert überspitzt und bringt so auf humorvolle Weise, aufbauend auf biologische Fakten, Wissenswertes an den Mann bzw. die Frau. Dabei räumt sie mit so allerlei „Sexmythen“ – so auch der Titel des Programms – auf, wobei der zweite Teil tatsächlich fast schon „Hardcore“ ist.

„Frauen und Männer passen nicht zusammen“

„Frauen und Männer passen nicht zusammen“, ist Alexandra Meixner überzeugt. Und sie zeigt in ihrem Programm, was sie tun können, um doch miteinander zu können.

Für das Publikum war es ein kurzweiliger, lustiger Abend, der noch dazu das gute Gefühl gab, bei bester Unterhaltung auch noch Gutes getan zu haben.