Erstellt am 15. Oktober 2015, 17:57

von Martin Kalchhauser

Betreuung in kleinen Einheiten: „Nordstern“ ist bezogen. Außenwohngruppe des Landesjugendheimes Allentsteig bezog in „Los Angeles“ Quartier. Geborgenheit für Kinder auf idyllisch gelegenem Bauernhof.

Die Jugendlichen und ihre Betreuer charakterisierten die neue Einrichtung anhand der einzelnen Buchstaben des Namens »Nordstern«. Sieben Kinder und Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen finden hier derzeit stationäre, acht weitere teilstationäre Betreuung. Foto: Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser
Orientierungshilfe für Kinder und Jugendliche soll die neue Außenwohngruppe des Landesjugendheims Allentsteig bieten. Der Name „Nordstern“ ist daher sehr symbolkräftig.

Die Einrichtung, die in einem Bauernhof (1.000 m2 Grund und 550 m2 Wohnfläche) in idyllischer Lage untergebracht ist, ist die erste, in der das neue Konzept des Landes NÖ (Jugendhilfeplan neu) auf dem Weg zu kleinen, familiären Einheiten umgesetzt wird.

Dementsprechend groß war die Freude bei Jugendheim-Chef Leopold Schidl („Wir haben uns viele Liegenschaften angesehen. Dass wir hier gelandet sind, war Zufall!“), Wohngruppen-Leiterin Nicole Zwinz sowie den Ehrengästen, darunter zwei Landesräte – Karl Wilfing (benannte Engelsdorf in „Los Angeles“ um) und Maurice Androsch („Bestmögliche, optimale Betreuung!“) – sowie Eggenburgs Vizebürgermeisterin Susanne Satory.

Gefeiert wurde mit Liedern, einer Torte und Gulasch, ehe nach der Segnung durch Pater Sepp Schachinger die Türen für die Gäste offen standen.