Erstellt am 26. April 2017, 05:52

von NÖN Redaktion

Milchbauern bangen um ihre Existenz. Acht Milchbauern aus Bezirk stehen ohne Vertrag da. Sollte bis Mai keine Lösung gefunden sein, droht der finanzielle Ruin.

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34 Milchbauern bangen um ihre Existenz. Die Milchhandelsgesellschaft „Alpenmilch Logistik“ stellt am 30. April ihren Betrieb ein. Wenn bis dahin keine neuen Lieferverträge mit anderen Molkereien stehen, droht ihren ehemaligen Lieferanten der finanzielle Ruin.

Von den betroffenen Landwirten kommen acht aus dem Bezirk Zwettl. Einer von ihnen ist Johannes Bauer aus Arbesbach. Er macht seinem Ärger Luft: „Wir sehen einen Milchkrimi, in dem die Figur des ‚Schärdinand‘ das wichtigste Puzzlestück ist“, so Bauer.

Warten auf neue Verträge

Anlass für den Unmut gegenüber der Werbefigur der Berglandmilch ist das Warten auf neue Lieferverträge mit dem größten Milchverarbeiter Österreichs.

Bereits Anfang Februar habe der Vorstand von Berglandmilch beschlossen, weitere Aufnahmen auszusetzen. Grund dafür ist, dass die bestehenden Milchbauern „so viel produzieren, wie noch nie“, kontert Berlandmilch-Geschäftsführer Braunshofer.

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