Erstellt am 13. Februar 2017, 12:00

von NÖN Redaktion

„Unterdrückte Wut musste einfach raus“. Turbulent endete die Begegnung zweier Hitzköpfe am Marktplatz.

Symbolbild  |  Shutterstock, AFPics

Das zufällige Zusammentreffen vor der Arztpraxis reichte bei einem 52-jährigen Waldviertler aus, um seine unterdrückte Wut gegen den ehemaligen Schwager in spe wieder aufleben zu lassen.

„Er hat mi nie leiden können und sich immer wieder eingemischt. Anscheinend war ich nicht gut genug für seine Schwester. Schlussendlich ist die Beziehung zu Bruch gegangen. Dann haben mich die Geschwister noch zum Stalker g’macht und a Verfahren ein’brockt“, so der Waldviertler vor Gericht, und er gab zu, den unliebsamen Ex-Schwager seine Meinung „gegeigt“ und ihn mit der Geste des Halsabschneidens eingeschüchtert zu haben. „Des hat ma gut getan, mich befreit. Die Wut musste einfach einmal raus“, erklärte er – und nahm er die Strafe wegen gefährlicher Drohung – fünf Monate auf Bewährung – gelassen an.