Erstellt am 08. April 2016, 06:04

von Brigitte Lassmann-Moser

Big Band-Sound pur. Die Zwettler Formation widmete in ihrem 31. Jahr ihren Konzertabend dem amerikanischen Komponisten George Gershwin.

Begeisterten wieder ihr Publikum: Alexander Kastner, Christoph Nöbauer, Christian Renk, Christian Helmreich, Christian Hofbauer, Herbert Grulich, Josef Paukner (vorne mit Kulturstadträtin Andrea Wiesmüller), Stefan Grübl, Michael Pfeffer, Josef Koppensteiner (Mitte), Moderator Martin Kugler, Michael Zahrl, Ambros Pabisch, Manfred Hofer, Thomas Käfer, Bernhard Berger, Peter Wiesinger, Gerhard Katzinger und Edwin Kainz (stehend, v. l.).  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

Ganz anders als das Jubiläumskonzert im Vorjahr, und doch wieder absolut mitreißend war das diesjährige Konzert der Zwettler Big Band am Samstag, 2. April, im Stadtsaal, das „Gershwin & Jazz“ gewidmet war.

Im Vorjahr feierte die Big Band ihren 30. Geburtstag und hatte dazu eine Reihe von Gastmusikern eingeladen. Heuer, im 31. Jahr ihres Bestehens, bestritten die 18 Musiker das Konzert ganz alleine, mit Big Band-Sound pur. Kompetenter Moderator war wieder Martin Kugler, der viel Interessantes über George Gershwin, einen der erfolgreichsten und bekanntesten amerikanischen Komponisten, erzählte, aber auch Wissenswertes und Amüsantes über die einzelnen Stücke und deren Komponisten.

Kompositionen aus den 20ern und 30ern

Auf dem Programm des Abends, den Alexander Kastner, das „Hirn“ der Band (© Kugler), organisierte und der „musikalische Mastermind“ Christian Helmreich leitete, standen Kompositionen, die großteils in den 20er- und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts geschrieben wurden und ursprünglich wenig mit Jazz zu tun hatten, mittlerweile aber zu den Jazz-Standards gehören, wie Martin Kugler erklärte. So gab es Stück von funky über rockig bis zu langsamen, wunderschönen Liebesliedern, Ohrwürmer von „Rhapsody in Blue“ über „Over the rainbow“ bis „I‘ve got a crush on you“.

Als Zugabe beglückte die Band das Publikum – darunter auch der Erste Posaunist der Vereinigten Bühnen Wien, Dominik Stöger – mit dem Stück „Summertime“ aus Gershwins Oper „Porgy & Bess“, in einem Arrangement von Christian Helmreich. Fast jeder Musiker brillierte im Laufe des Abends mit einem Solo oder sogar mehreren – die Zuhörer im fast ausverkauften Stadtsaal dankten es mit entsprechendem Applaus.

Es steht übrigens bereits das Thema für das Big Band-Konzert 2017 fest: „Latin Fire“.