Rappottenstein

Erstellt am 02. August 2016, 13:14

von Roland Stöger

Märchenhafter Abend mit „Satuo“. Auf der Burg Rappottenstein feierte die Band Tour-Abschluss. Die Musiker vermischten dabei Tango, Folk und Jazz.

Das Quintett „SATUO“ mit Laura Korhonen (Gesang, Melodika, Kazzo und singende Säge), Aron Saringer (Gitarre und Gesang), Fabian Baumgartner (Banjo und Gesang) sowie Walter Walterson (Bass) und Raphaela Fries (Schlagzeug) gaben ein Gastspiel auf der Klangburg in Rappottenstein.  |  NOEN, Roland Stöger

Der Verein der Freunde der Burg Rappottenstein und die Gemeinde Rappottenstein luden am 29. Juli zum Konzert von Satuo auf die Klangburg Rappottenstein.

Die Band unterhielt das Publikum mit ihrem bunten Programm, das sie zum Abschluss ihrer Europa-Tournee bereits zum 19. Mal dem Publikum präsentierten. Bandleader und Komponist Aron Saringer, der in Pirkenreith bei Rappottenstein aufgewachsen ist, sowie Sängerin Laura Korhonen aus Finnland gaben als Duo Satuo bereits im Jahr 2011 ein Gastspiel auf der Burg und freuten sich sehr, dass sie wieder auf der Klangburg zu Gast sein durften. Durch das Programm moderierte Aron Saringer selbst und er heiterte den Abend zusätzlich mit einigen Anekdoten, die die Band in den letzten Tagen auf ihrer Tournee erlebt hat, auf.

Musikalisch wurde ein Querschnitt aus ihren vier bisher erschienenen CD´s geboten, der Großteils aus Eigenkompositionen bestand. Gekonnt untergemischt waren aber immer wieder finnische Lieder, die von Sängerin Laura Korhonen schwungvoll dargeboten wurden.

„Poxrucker Sisters“ am Sonntag

Das Zusammenspiel von Schlagzeug, Akustikgitarre, Bassgitarre und Banjo war gut aufeinander abgestimmt und gerade der Klang des Banjos, welches für die dargebotenen Musikrichtung Tango, Folk oder Jazz eher untypisch ist, verlieh den Eigenkompositionen der Band einen eigenen und fast unverkennbaren Flair.

Der Name „Satu“ der aus dem finnischen übersetzt so viel, wie Geschichte, Fabel oder Märchen bedeutet, spiegelt sich in den Texten ebenfalls wieder und verlieh dem Quintett seine Besonderheit. Nach dem Konzert forderte das Publikum lautstark einige Zugaben ein, die auch prompt erfüllt wurden.

Nach dem Ende der Zugaben wurde neuerlich ein Ruf zum Weiterspielen laut und so kam die Band nochmals für ein letztes Lied auf die Bühne. Das besondere Ambiente der Burg präsentierte sich an dem lauen Sommerabend von seiner besten Seite und hüllte die Musik in ein Abendrot, das langsam in eine kristallklare Sternennacht überging.

Das nächste Konzert auf der Klangburg findet am Sonntag, 14. August statt, wo die „Poxrucker Sisters“ zu Gast sein werden. Am 27. August findet dann das Saisonfinale statt, das wie in den letzten Jahren schon von Kammermusik Festival „Allegro Vivo“, begangen wird. Auftreten wird diesmal das „Benjamin Schmid Jazz Quartett“.