Zwettl

Erstellt am 06. Juli 2016, 04:52

von Franz Pfeffer

Gleichenfeier im Wohnhaus. Bald haben 100 Menschen ihren Arbeitsplatz bei der Caritas in Zwettl.

Die Caritas Diözese St.Pölten lud am 27. Juni zur Gleichenfeier und Baustellenbesichtigung in die Kremserstraße 29 ein, wo ein Wohnhaus für Menschen mit psychischen Erkrankungen entsteht.

Der Bau schreitet zügig voran und soll im Sommer 2017 bezugsfertig sein. Gemäß der Tradition verlas der Lehrling Jonas Göschl den Gleichenspruch, danach wurde von ihm ein Glas zerschlagen. Der Leiter des Bereichs für Wirtschaft und Finanzen der Caritas, Leopold Wimmer, begrüßte die Ehrengäste, die Verantwortlichen der ausführenden Firmen, Handwerker und die Kollegen der Caritas.

Er freute sich über den guten Baufortschritt und meinte, dass das Baugeschehen bis jetzt sehr gut verlaufen und keine Unfälle passiert seien. „26 vollbetreute Wohnplätze, sechs teilbetreute Wohnplätze und 25 Tagesbetreuungsplätze – davon bis 10 externe Klienten – entstehen hier auf einer verbauten Fläche von 1030 m²“, erklärte Wimmer. Es werden hier mehr als 20 Vollzeitäquivalente Arbeitsplätze geschaffen werden.

Haussammler der Caritas unterwegs

Der Kostenrahmen für dieses Haus wird rund 3,3 Millionen Euro und mit der Einrichtung vier Millionen Euro betragen. Diese Kosten werden von der Caritas getragen, mit Unterstützung zu einem Drittel vom Land NÖ.

Leopold Wimmer verkündete auch, dass in Zwettl zusätzlich eine neue Werkstätte errichtet wird – und es werden dann mehr als 100 Menschen ihren Arbeitsplatz bei der Caritas hier haben, sicherlich zur Freude von Bürgermeister Herbert Prinz und der Stadtgemeinde Zwettl.

In den nächsten Tagen werden die Haussammler der Caritas von Tür zu Tür unterwegs sein und um eine Spende bitten. Diese Gelder kommen nur solchen Einrichtungen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu gute.

Mit der Errichtung dieses Hauses wurden heimische Baufirma beaufragt: die Firma Feßl, für Elektro und Zimmerei das Raiffeisenlagerhaus Zwettl, für die Haustechnik das Raiffeisenlagerhaus Gmünd und für die Spenglerarbeiten die Firma Friedrich Sillipp.