Erstellt am 01. Dezember 2015, 03:53

von Brigitte Lassmann-Moser

Edelhof: 244 "Ähren" verliehen. Bäuerliche Produkte wurden auch heuer wieder von fachkundiger Jury bewertet.

Landtagsabgeordneter Josef Edinger (l.), Edelhof-Direktorin Michaela Bauer (3. v. l.) und Erich Strobl (2. v. r.) mit Preisträgern aus dem Bezirk Zwettl: Sonja Wagner (2. v. l.), Georg Marksteiner (3. v. r.) und Johann Prem (r.).  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

Steigende Teilnehmerzahlen und steigende Qualität kennzeichnen den Waldviertler Direktvermarkterpreis, den die Landwirtschaftliche Fachschule Edelhof seit vielen Jahren als Auszeichnung und Würdigung überdurchschnittlicher Produktqualität sowie -präsentation in der Direktvermarktung bäuerlicher Produkte vergibt.

Heuer wurden insgesamt 379 Produkte eingereicht und in sechs verschiedenen Kategorien (Brände & Liköre – in dieser Produktgruppe gab es mit 227 wieder die meisten Einreichungen –, Wurst & Geselchtes, Fruchtaufstriche süß/sauer & Fruchtsäfte, Milch & Milchprodukte, Brot vom Bauern und Räucherfisch) von einer fachkundigen Jury bewertet. Knapp 65 % der eingereichten Produkte wurden prämiert: 95 mit einer „Goldenen Ähre“, 71 mit einer silbernen und 78 mit einer bronzenen.

Regionalität und Qualität von Kunden geschätzt

„Diese Auszeichnungen zeigen, dass die Qualitäten top sind“, betonte Edelhof-Direktorin Michaela Bauer bei der Überreichung der „Ähren“ und Urkunden im Rahmen des Fachtages Direktvermarktung am Freitag, 27. November. „Das macht mich auch als Bäuerin stolz zu sehen, was wir in der Veredelung des Urproduktes so zusammenbringen!“

Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, der Obmann des Edelhofer Absolventenverbandes, der als Mitveranstalter auftritt, betonte, dass sich der Direktvermarkterpreis als „wesentlicher Mitspieler“ bereits etabliert habe. „Die Qualität der Produkte in der Direktvermarktung ist eine ganz hervorragende“, so Edlinger. „Regionalität, Ursprünglichkeit und vor allem Qualität werden von den Kunden sehr geschätzt.“ Für die Direktvermarkter sei die Rückmeldung der Fachjury – die eine „genussvolle, aber sicher keine leichte Aufgabe“ hatte, wie Edlinger meinte – ganz wichtig.

Günther Mayer aus Hollenbach (Bezirk Waidhofen/Thaya) wurde heuer zum „Brenner des Jahres“ gekürt.

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