Arbesbach

Erstellt am 14. Juni 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Wilderer treibt sein Unwesen. Unbekannter schoss Rehbock an und ließ das verletzte Tier einfach liegen.

Symbolbild  |  franz12/Shutterstock.com

Zu einem Fall von Wilderei – und nicht dem ersten in diesem Jahr in dieser Gegend – kam es zwischen dem 5. und 6. Juni bei Kamp.

Ein derzeit unbekannter Täter hat in dieser Nacht von der Bundesstraße B 119 aus einen Rehbock auf einer Wiese angeschossen und diesen dann, vermutlich weil er gestört wurde, verletzt zurück gelassen.

Bereits zwei ähnliche Fälle

Nach einer Anzeige durch eine Privatperson wurde im Zuge einer Nachsuche durch den Jagdpächter und den Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker der verletzte Rehbock gefunden. Die beiden Jäger konnten feststellen, dass das Tier einen Ein- und Ausschuss im Bereich des rechten Vorderlaufes sowie des rechten Unterbauches aufwies, welcher definitiv nicht von einem Jäger stammt. Der verletzte Bock wurde durch einen Fangschuss von seinem Leiden erlöst.

Nachdem es heuer bereits zwei ähnliche Vorfälle gegeben hat, einer im Bereich von Groß Gerungs, einer in der Gegend um Pabneukirchen (Oberösterreich), wurden von der Exekutive entsprechende Erhebungen eingeleitet. Wer den unbekannten Wilderer beobachtet hat bzw. Angaben zu seiner Ausforschung machen kann, möge sich bitte bei der Polizei melden.