Erstellt am 21. April 2016, 14:22

von Thomas Werth

Erst Pfefferspray stoppte Raser. In der Nacht auf Donnerstag kam es zu einer wilden Verfolgungsjagd auf der S 33.

 |  NOEN, APA

Ein 41-jähriger Zwettler, der mit über 200 km/h unterwegs gewesen sein soll, kollidierte dabei mit einem Polizei-Auto und konnte erst durch den Einsatz von Pfefferspray gestoppt werden.
 
Erstmals soll der Zwettler mit tschetschenischem Migrationshintergrund in St. Pölten negativ aufgefallen sein, wo er mehrmals Schlangenlinien fahrend gesichtet wurde.

Auf der B 1 im Bereich des Liese Prokop-Kreisverkehrs touchierte er auch ein Verkehrszeichen, das einige Meter weit von seinem Auto mitgeschleift wurde. Die Polizei nahm zu diesem Zeitpunkt bereits die Verfolgung auf.

Nicht zu bremsen: Jagd über die gesamte S33

Auf der S 33 Richtung Krems konnte der Mann sie allerdings auf Höhe Traismauer kurzfristig abschütteln –mit einer Geschwindigkeit, die jenseits der 200 km/h gelegen haben soll.  

Kurz danach nahm die alarmierte Autobahnpolizei die Verfolgung auf, dabei soll es auch im Bereich von Krems zu einer Kollision gekommen sein. Doch selbst danach war der 41-Jährige nicht zu bremsen, erst der Einsatz von Pfefferspray habe ihn außer Gefecht setzen können.

Der Mann soll nicht übermäßig stark alkoholisiert gewesen sein, Hintergrund seiner „Wahnsinns-Tat“ sollen Beziehungsprobleme gewesen sein. Verletzt wurde niemand.