Erstellt am 27. November 2015, 05:28

von René Denk

Geräte sind überprüft. Bewegungspark Zwettl | Nach über einem Jahr ist Park nun fertig, Standort bei Fürstschmiede vereint Stadt- und Naturnähe.

Die Fitnessgeräte des neuen Zwettler Bewegungspark wurden nach der TÜV-Überprüfung bereits erprobt. Im Bild: Sportwissenschaftler Roland Jachs, Stadtrat Josef Zlabinger sowie Philip Almeder, Nicolas Führer, Niklas Jachs, Marcel Jachs und Michael Herrsch.  |  NOEN, Foto: Franz Almeder
ZWETTL | Nach weit über einem Jahr ist es nun soweit: Der Bewegungspark Zwettl wurde fertiggestellt, die Geräte wurden nach der Installation bereits auf ihre Sicherheit überprüft.

Bereits im September 2014 hatte Sportstadtrat Josef Zlabinger das Projekt des Arbeitskreises Sport der Stadtgemeinde angekündigt. Damals wollte man das zusätzliche Freizeitangebot noch im Stadtpark schaffen. Nachdem man auch bei der Standortfrage Einigkeit erzielen wollte, fand man nun den rund 2.500 Quadratmeter großen Platz für die zwölf Geräte im Zwettltal bei der Fürstschmiede.

So ist der Bewegungspark als Verlängerung der Zwettler Freizeitmeile zu sehen, denn von Bewegungspark bis zum Eislaufplatz stehen unter anderem Zwettlbad, Beachvolleyballplatz, Skaterplatz und Zwettltal Fußballstadium. Arbeitskreisleiter Josef Zlabinger freut sich, eine so gute Platzlösung doch noch gefunden und die veranschlagten Kosten von 40.000 Euro eingehalten zu haben.

Die teilweise widersprüchlich scheinenden Kriterien des optimalen Platzes (Stichwort: Stadtnähe und Naturnähe), aber auch andere Kriterien wie Platzbedarf und die Abgelegenheit vom Verkehr seien dort erfolgreich vereint worden. Dies sei nur möglich, weil alle an einem Strang gezogen hätten, ist Zlabinger dankbar.

Geräte können ab sofort benutzt werden

Zum Beispiel muss die Stadtgemeinde dem Grundbesitzer als „Pacht“ kein Geld bezahlen, sondern nur eine Pumpe zur Befüllung des Swimmingpools bereitstellen und die Reinigung des Pools übernehmen, was der Stadt im Vergleich sehr günstig kommt. Auch dem Arbeitskreis Sport, der sich ehrenamtlich mit diesem Projekt lange und gewissenhaft auseinandergesetzt hat, lobt Zlabinger besonders.

Dabei hat sich vor allem Sportwissenschaftler Roland Jachs mit fachlichen Ideen und stark eingebracht. Derzeit sind im Park noch Flächen mit rotem Band abgesperrt, damit der Untergrund nachwachsen kann. „Die Geräte können aber ab sofort benützt werden, wenn die Witterung passt“, meint Zlabinger im Gespräch mit der NÖN.
Im Bewegungspark sollen noch Tafeln zur Erklärung der Geräte aufgestellt werden.

Diese befinden sich derzeit in der Fertigung. Mit den zwölf Geräten soll ein Ganzkörpertraining möglich sein, sämtliche Muskelbereiche können angesprochen werden. Ein besonderes Plus des Parks ist, dass er die Generationen beim Sport vereint: „Hier soll sich der Fünfjährige genauso wie der 60-Jährige sportlich betätigen können und Spaß und Freude an der Bewegung haben“, meint Stadtrat Zlabinger, der auch Schulklassen und Vereine dazu einlädt, den Park zu nutzen.

Die offizielle Eröffnung des Bewegungsparks soll im Frühjahr erfolgen, sobald die Witterung wieder besser wird.