Erstellt am 21. Januar 2016, 05:03

85-Jähriger erstickte. Rauchgase dürften einem Mann zum Verhängnis geworden sein. Als ihn seine Tochter fand, war er bereits tot.

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Vermutlich an Rauchgasen durch einen Glimmbrand erstickte in der Nacht auf Samstag, 16. Jänner, ein 85-Jähriger. Der Mann, der gemeinsam mit seiner 51-jährigen Tochter in einem Einfamilienhaus in Großmeinharts lebte, dürfte erstickt sein, nachdem in der gemeinsam genützten Wohnküche, wo er auch seine Schlafgelegenheit hatte, ein Schwelbrand ausgebrochen war.

Als die Tochter in der Nacht gegen 3.30 Uhr aufstand und an der Küchentür vorbeiging, konnte sie durch das Türglas kaum das Licht der Tischlampe erkennen, die ihr Vater obligatorisch verwendete. Da ihr das komisch vorkam, öffnete sie die Tür, wobei ihr bereits dicke Rauchschwaden entgegen schlugen. Nachdem sie zwecks Durchlüftung die Haustür geöffnet hatte, fand sie ihren Vater beim Bett knieend, den Oberkörper auf dem Bett liegend, auf. Sie verständigte die Rettung und leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erste Hilfsmaßnahmen.

Die Notärztin konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen, der bereits gegen 1 Uhr eingetreten sein dürfte – vermutlich aufgrund einer Rauchgasvergiftung. Die FF Groß Gerungs, die mit drei Fahrzeugen und zehn Mann ausgerückt war, kam nicht mehr zum Einsatz.

NÖN.at berichtete: