Zwettl

Erstellt am 02. Dezember 2016, 05:05

von Brigitte Lassmann-Moser

Ausbildungsschwerpunkt: Elternhaus als Vorbild. Ab kommendem Schuljahr kann man an der HAK Zwettl auch das Fach „Sportmanagement“ wählen.

Moderator Herbert Kolinsky, Ex-Fußball-Nationalteamspieler Anton Pfeffer, Doris Schwaiger-Robl, Paul Robl, Sportlehrer Rupert Weissinger und Direktor Manfred Schnabl anlässlich der Präsentation des neuen Schulschwerpunktes „Sportmanagement“ beim „Tag der offenen Tür“ an der HAK Zwettl.  |  NOEN, Brigitte Lassmann-Moser

Im Rahmen des „Tages der offenen Tür“ am Freitag, 25. November, in der Handelsakademie wurde auch der neue Ausbildungsschwerpunkt „Sportmanagement“ präsentiert, der im kommenden Schuljahr startet.

„Wir haben schon länger geplant, als erste und einzige Schule im Waldviertel verstärkt Sport anzubieten, da bereits bei Jugendlichen aufgrund von Bewegungsmangel vermehrt Probleme im gesundheitlichen Bereich, wie Haltungsschäden oder Diabetes, auftreten“, erklärt Direktor Manfred Schnabl. „Wir wollen eine Gegenbewegung starten“, so Schnabl.

Eltern müssen Sport erlebbar machen

Angeboten werden soll nicht nur aktiver Sport, sondern es soll auch dem Wirtschaftsfaktor Sport, der heutzutage nicht zu unterschätzen ist, Rechnung getragen werden. Absolventen des neuen Ausbildungsschwerpunktes können dann bei Sportorganisatoren und Vereinen mitarbeiten bzw. in verschiedene Berufsfelder, wie Physiotherapie, einsteigen.

Und wer sich nicht für Sport begeistert, der kann an der HAK Zwettl noch immer aus zwei weiteren Schwerpunkten wählen: Finanzmanagement bzw. Medienmanagement.

Vorgestellt wurde die neue Ausbildung im Rahmen einer von Herbert Kolinsky moderierten Gesprächsrunde mit Ex-Fußballnationalspieler Toni Pfeffer, der heute im Sportreferat der Landesregierung arbeitet, Beachvolleyball-Europameisterin Doris Schwaiger-Robl und ihrem Mann Paul Robl. Alle drei betonten, wie wichtig in Sachen Bewegung das Elternhaus sei. „Die Eltern müssen den Kindern den Sport erlebbar machen, ihnen daheim vorzeigen, wie‘s geht“, so Pfeffer. Darauf kann dann die Schule aufbauen.