Erstellt am 21. April 2016, 05:14

von René Denk

Im Zeit- und Budgetplan. Der Umbau schreitet zügig voran, auch die Gastronomie konnte bereits vergeben werden. Erfreulich: Fünf Schulen haben bereits für ihren Ball gebucht.

Der Buffetbereich in der neuen Zwettler Sport- und Veranstaltungshalle wurde bereits fertiggestellt. Es freuen sich der Projektleiter der Stadtgemeinde Hannes Meisner, Waldland-Geschäftsführerin Regina Almeder und ÖVP-Stadtrat Josef Zlabinger auf die Eröffnung am 1. Oktober. Foto:  |  NOEN, René Denk

Die Arbeiten an der neuen Sport- und Veranstaltungshalle schreiten zügig voran. Das Projekt befindet sich weiterhin im Bauzeitplan.

ÖVP-Stadtrat Josef Zlabinger freut sich, dass man gemeinsam so gut an dem 4,7 Millionen Euro teuren Projekt arbeitet, und es könnte auch die Kostenplanung eingehalten werden. „Dieses Projekt ist immens wichtig für die Stadtgemeinde. Neben den Volleyballern der Union Raiffeisen Waldviertel (URW) wird ein Veranstaltungssaal mit einer Kapazität von 1.500 Besuchern geschaffen“, erklärt Zlabinger gegenüber der NÖN.

Schulbälle bereits angemeldet

Diese Wichtigkeit für die neue Veranstaltungshalle sehe man alleine dadurch, dass fünf große Schulbälle für kommendes Schuljahr bereits angemeldet sind: der des Gymnasiums, der HAK, der HLW, der HTL sowie der Krankenpflegeschule. Die neue Stadthalle wird am 1. Oktober eröffnet.

Seit der Wiederaufname des sportlichen Spielbetriebes im Oktober wurden bisher Eingangsbereich und Foyer, VIP-Bereich, Buffet, WC-Anlagen und der Bereich für den URW im Keller gebaut. Auch der Bereich für das Catering und das Lager für die Unterbringung der Möbel, die bei Veranstaltungen benötigt werden, sind bereits fertig. Es wird weiters eine eigene Tanzfläche mit 7,5 mal 8 Metern geben sowie eine Bühne mit 7 mal 4 Metern.

„Die provisorische Wand zum Schutz vor dem Staub der Bauarbeiten wurde nun abgebaut. Jetzt kann die Tribüne finalisiert werden. Nach der Reinigung wird das Mobiliar im Mai geliefert“, so der Projektleiter der Stadtgemeinde Hannes Meisner zur NÖN. Darunter befindet sich neben Tischen und Stühlen auch der 1,5 Millimeter dicke Kunststoffbelag, der für Veranstaltungen aufgelegt wird.

Im Mai soll auch noch das Vordach im Eingangsbereich der Stadthalle installiert werden. Dann wird bereits an der neuen Gestaltung des Parkplatzes und der Zufahrt gearbeitet. Der Start wird im Juni mit der Neuerrichtung einer Trafostation durch die EVN erfolgen.

Zufahrt zur Stadthalle wird umgestaltet

Zeitgleich wird der Parkplatz, der 166 Pkw und zwei Bussen Platz bietet, errichtet. Im Juli und August werden dann die Zufahrten von der Gerungser Straße zum Sportler- sowie zum Zuschauer-Eingangsbereich gebündelt. Eine Abfahrt zum Sportler-Eingangsbereich kommt dann auf der Zufahrtsstraße. „Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird auch die Bushaltestelle vergrößert“, gibt Zlabinger einen Ausblick.

Auch die Gastronomie in der Stadthalle ist bereits verpachtet: „Nachdem die Stadtgemeinde lange suchte, konnte mit der Firma Waldland ein verlässlicher, kompetenter Partner, der noch dazu aus unserer Gemeinde kommt, gefunden werden“, freut sich Stadtrat Zlabinger. Die Suche hatte sich für die Stadt schwierig gestaltet, denn ein Catering in dieser Dimension (Essen für 1.000 Personen und mehr) können nur wenige bieten. „Ein persönliches Gespräch von Bürgermeister Herbert Prinz mit Waldland machte dies möglich. Die Qualität passt hundertprozentig. Waldland richtet viele große Caterings in Wien aus, auch in Brüssel ist es immer wieder vertreten“, so Zlabinger.

„Wir haben gesagt, wir unterstützen die Stadtgemeinde, wollten sie nicht im Regen stehen lassen“, meint Waldland-Geschäftsführerin Regina Almeder. Ein unbefristeter Vertrag wurde mit der Stadt abgeschlossen, jetzt müsse man sehen, wie sich die Situation gestaltet, denn: „Hier herrscht absolutes Neuland. Viele Dinge sind noch offen und müssen gemeinsam geklärt werden. Es muss sich einspielen“, so Almeder zu den neuen Herausforderungen.

„Nachdem die Stadtgemeinde lange suchte, konnte mit der Firma Waldland ein verlässlicher, kompetenter Partner gefunden werden.“

Stadtrat Josef Zlabinger