Erstellt am 11. November 2015, 05:37

Japanisches Fernsehen drehte in Griesbach. Für Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker war die Arbeit mit dem TV-Team interessant und aufregend.

Das japanische Fernsehteam bei den Dreharbeiten mit den Bracken und ihren Führern im Revier in Griesbach.  |  NOEN, privat

Ein Fernsehteam aus Japan drehte kürzlich in Griesbach einen Beitrag über heimische Jagdhunderassen.
Anfang Oktober wurde Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker, der auch stellvertretender Präsident und Geschäftsführer des Österreichischen Brackenvereines ist, von einem Wiener Filmstudio kontaktiert, da ein japanisches Fernsehfilmteam eine Dokumentation in Österreich über „Das tägliche Jägerleben mit österreichischen Jagdhunderassen“ für das japanische Fernsehen drehen wollte.

„Nachdem ich mit dem Chef des Studios über Telefon ein wenig geplaudert und er mich kurz über die echten österreichischen Jagdhunderassen interviewt hatte, war er der Meinung, dass er in mir ja gleich den richtigen Projektpartner gefunden hätte und ob ich mitmachen wollte. Mein Interesse war geweckt und ich sagte zu“, erzählt Kernecker.

„Es war ein interessanter und aufregender Tag“

Wenig später rückten die Japaner zu einer ersten Besprechung bei Gottfried Kernecker in Griesbach an. Mit Programmdirektor Masanori Komiyama und seiner Assistentin Icuco Nara wurden fast zwei Stunden lang die Ziele des Projektes besprochen, geklärt, was sie filmen wollten und wer dazu eingeladen werden könnte. Wichtig war den Japanern auch, eine Jagdhornbläsergruppe und österreichische Jagdmusik dabei zu haben.

Vor kurzem war es nun soweit: Vier Japaner mit Assistentin und Dolmetscherin Icuco, die Jagdhornbläsergruppe „Oberes Kamptal“, sechs Hundeführer mit einer Tirolerbracke, drei Brandlbracken und zwei Steirischen Rauhaarbracken kamen für die Dreharbeiten ins Waldviertel. Kernecker hatte dafür am Vortag zwei Schweißfährten im Revier vorbereitet. „Es war ein interessanter und aufregender Tag“, so die Bilanz des Bezirksjägermeisters.