Erstellt am 14. Oktober 2015, 14:10

von Brigitte Lassmann-Moser

„Apfelbäumchen“-Eröffnung wie geplant. Gerüchteküche brodelt, das „Apfelbäumchen“ soll nicht aufsperren. Antonia Kastner: „Alles läuft wie geplant!“

Antonia Kastner  |  NOEN, privat

Seit bekannt wurde, dass der Verein „Waldviertler Bildungswerkstatt“ in Zwettl eine private Kindereinrichtung plant, hat diese mit Gerüchten zu kämpfen. Nun munkelt man, dass das „Apfelbäumchen“ erst gar nicht aufsperrt. Vereinsobfrau Antonia Kastner dementiert: „Die Eröffnung findet wie geplant am 3. November statt!“

Gemeinsam haben die beiden Pädagoginnen Antonia Kastner und Sandra Bussecker das Projekt aufgebaut, jetzt sollen sich die beiden Damen zerstritten haben, sodass die Kindergruppe – so will es die Gerüchteküche wissen – nicht eröffnet wird. „Da hätte ich ja eineinhalb Jahre umsonst gearbeitet“, meint Antonia Kastner, von der NÖN mit den Gerüchten konfrontiert, spontan. „Ich sehe das ganz entspannt, konzentriere mich nicht auf Gerüchte.“ Ihr Projekt vergleicht sie mit einem Apfelbaum: „Der wächst auch langsam. Und ein gesundes Wachstum ist nachhaltig und beständig!“

Dass es Differenzen zwischen ihr und Sandra Bussecker gibt, bestätigt sie zwar nicht direkt, gibt aber zu: „Wir haben uns verschieden orientiert. Sandra Bussecker ist nicht mehr beim Projekt dabei. Ich bin ihr aber dankbar für die Arbeit, die sie eingebracht hat. Dass wir ausein ander gegangen sind, hat aber nichts mit der persönlichen Ebene zu tun.“ Es wird auch davon gesprochen, dass Eltern, die ihre Kinder bereits angemeldet hatten, aufgrund dieses Streites wieder abgesprungen seien. Kastner bestätigt auch das nicht, meint nur so viel: „Jeder hat die freie Wahl!“

„Wir sind bereit, zu wachsen, und
dazu gehört auch, sich zu verändern.“
Obfrau Antonia Kastner

Die Eröffnung des „Apfelbäumchens“ findet also wie geplant statt, nächste Woche startet bereits die erste kostenlose Kennenlernphase, und auch die Adaptierungsarbeiten am Neuen Markt sind in der Endphase. Auch das Team sei, so Kastner, komplett, „wir haben sogar Leute in Evidenz und nach wie vor auch einen Herrn im Team“, erklärt Kastner. Präsentieren wird sich dieses Team übrigens am 26. Oktober im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ von 10 bis 18 Uhr.

Kastner abschließend: „Wir sind bereit, zu wachsen, und dazu gehört auch, sich zu verändern. Und manche Veränderung, die anfangs als Einschnitt erscheint, ist eine Chance für Neues. Wir werden im Sinne der Kinder arbeiten. Das ist mir das Wichtigste!“