Erstellt am 08. September 2015, 08:22

von Brigitte Lassmann-Moser

Buhlen um Kinder hat begonnen. Am Wochenende wurde bereits der siebte und achte Standort der NÖ-Kinderbetreuung eröffnet. Die Kleinregion „Waldviertler Kernland“ startet mit diesem Projekt voll durch. Und auch die Kindergruppe „Apfelbäumchen“, eine auf Vereinsbasis geführte Betreuungseinrichtung in Zwettl, steht kurz vor dem Start. Beide sehen sich als Ergänzung zum bestehenden Betreuungsangebot.

Am Wochenende wurde bereits der siebte und achte Standort der NÖ-Kinderbetreuung eröffnet. Die Kleinregion „Waldviertler Kernland“ startet mit diesem Projekt voll durch. Und auch die Kindergruppe „Apfelbäumchen“, eine auf Vereinsbasis geführte Betreuungseinrichtung in Zwettl, steht kurz vor dem Start. Beide sehen sich als Ergänzung zum bestehenden Betreuungsangebot.

Konkurrenz belebt den Markt, heißt es. Aber sie sorgt auch für Unruhe. Das ist derzeit bei uns spürbar. Einerseits treten die Tagesmütter verstärkt an die Öffentlichkeit – jene in Zwettl schlossen sich jüngst sogar zum Verein der „Kleinstadtmütter“ zusammen, um gemeinsam besser auftreten zu können –, andererseits ruft das derzeit plötzlich so große und verlockende Angebot an diversen Kinderbetreuungseinrichtungen auch die Kindergartenpädagoginnen auf den Plan: Alles, was die anderen als neu und toll anpreisen, werde in den Kindergärten schon lange praktiziert.

Für die Eltern freilich kann jeder zusätzliche Betreuungsplatz nur von Vorteil sein. Und den Kindern wird‘s wohl egal sein, wer sie wann und wo betreut. Hauptsache, es geht ihnen gut dabei.