Erstellt am 31. März 2016, 06:34

von Christopher Eckl

Der Gradmesser kommt erst. Christopher Eckl über das Titelrennen des USV Kirchschlag.

Ausgerechnet am Karfreitag zeigte sich Kirchschlag voll gefräßig. Das 11:0 gegen Schlusslicht Großdietmanns bedeutete für den Tabellenführer nicht nur den höchsten Erfolg in der Klubgeschichte. Nein, es ist auch ein weiteres Indiz dafür, dass der USV reif ist für den ersten Meistertitel seit der Saison 2000/01. Langjährige, vereinsinterne Aufbauarbeit, gepaart mit klugen und gezielten Verstärkungen, wirft die Blabensteiner-Truppe im Meisterrennen der 2. Klasse Waldviertel Süd in die Waagschale. Die Infrastruktur ist mit dem riesigen, 2014 eröffneten Vereinsheim bereits erstklassig. Nun stehen auch die Burschen auf dem grünen Rasen am Sprung in die „Premier League“ des Waldviertels. Nach dem souveränen Herbst war der grandiose Saisonstart (17:1 Tore in
zwei Partien!) ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Während andere Teams träge aus den Startlöchern kriechen oder mit den etwaigen, schlechten Platzverhältnissen hadern, sind die Kirchschlager gleich voll weg und davon gesprintet. Der große Realitäts-Check für die Aufstiegsambitionen des Herbstmeisters kommt aber erst. Und zwar in eineinhalb Wochen, wenn der schärfste Verfolger aus Hoheneich in Kirchschlag gastiert.