Erstellt am 11. November 2015, 05:57

von Michael Salzer

Der Kapitän gab immer alles. Michael Salzer über den frühen Rückzug des Günter Schrenk.

8:1-Schützenfest der Fußballer am Edelhof, 3:0-Heimsieg der Volleyballer in der neuen Stadthalle – was die Sportstadt Zwettl zu bieten hat, zeigte sie innerhalb von drei Stunden am Samstagabend. 

Am Schnittpunkt der sportlichen Freiluft- und Hallen-Saison geht es für die Kicker in Richtung Zeugnisverteilung. Die Zwettler müssen, nach dem Kantersieg daheim gegen den Aufsteiger aus der 2. Landesliga West, noch beim Meister aus dem Osten in Traiskirchen nachsitzen. Fixiert ist schon vorher das große Saisonziel, ein Rang unter den Top 5. Momentan stehen die Zwettler auf Gut, mit einem Auswärtssieg und dem möglichen Sprung auf Rang vier könnten sie sich noch auf Sehr Gut verbessern.

Eine Römische Eins gibt es für die letzte „Schularbeit“ des Jahres am Edelhof: Kapitän Günter Schrenk erzielte das vorentscheidende 3:1, am Schluss stand ein legendärer 8:1-Erfolg auf der Anzeigetafel. Dazu passt der abgedroschene Spruch perfekt: „Man soll gehen, wenn‘s am Schönsten ist.“ Günter Schrenk hat immer alles, was drinnen war, für den SC Zwettl gegeben. Jetzt spürt er, dass sich das mit einem Vollzeit-Job in Wien nicht mehr ausgeht und macht seinen Platz frei für ...

einen jungen Klubkollegen, der in seinem Sinne immer alles geben kann und soll.