Erstellt am 15. September 2015, 08:32

von René Denk

Erfolgsgeschichte mit eigenem Weg. René Denk über den anhaltenden Erfolg von der Erzeugergemeinschaft Waldland.

Sich als Gemeinschaft breit aufzustellen, eigene Wege zu gehen und in den Kinderschuhen auch oft dafür belächelt zu werden – so fangen viele Erfolgsgeschichten der letzten Jahrzehnte an.

So oder so ähnlich klingt auch die Geschichte von Waldland, das sich in seiner über 30-jährigen Tätigkeit einen guten Ruf und hohen Stellenwert in Europa verschafft hat und am Weltmarkt zweifelsohne mit seinen immer wieder neu entdeckten Nischenprodukten mitmischen kann. Mit einigen Sonderkulturen ist Waldland in Qualität oder Lieferverlässlichkeit fast unschlagbar und schafft damit Wertschöpfung in der Region.

Anders als bei den klassischen Monokulturen baut Waldland als Verband über fünf geografische Bezirke rund 60 Sonderkulturen an. Damit hat Waldland eine doppelte Streuung des Risikos. Neben der wettertechnisch besseren Absicherung ist man bei Nischenprodukten auch nicht so sehr dem Ernteausgang und einen möglichen Preisverfall ausgeliefert. So holt man bei guten Ernten trotzdem viel Wertschöpfung in die Region. Viel mehr Gemeinschaften sollten einen solchen eigenen Vogel haben – oder wie in diesem Fall ihren eigenen Vielfalter.