Erstellt am 19. Juli 2017, 05:00

von Mathias Schuster

Hollywood siegt nicht immer. Mathias Schuster über die Blüten der Transferzeit und den Kampf ums Leiberl.

Die Transferlisten der Konkurrenz in der 1. NÖN-Landesliga sind lang. Da tauschten einige Vereine wieder das halbe Team aus, nahmen den Umbruch vom Umbruch vom Umbruch vor, um den Traum von der Regionalliga endlich wahr zu machen. Gebracht hat das schon sehr oft nichts, denn anders als auf der Playstation, stellt sich der Erfolg dann nicht automatisch ein. Viel wichtiger sind im realen Fußball Kontinuität und ein funktionierendes Team.

So lautet daher der Kurs bei den Braustädtern, die in der Übertrittszeit zwar nicht „FC Hollywood“ spielten, aber immerhin das Nötige erledigten. Viel mehr wäre aufgrund der monetären Situation ohnehin nicht sinnvoll und möglich. Anders als in Stripfing, Krems oder Leobendorf, wo viel Finanzkraft auch viel Druck erzeugt – das Ergebnis spiegelt sich am Transfermarkt wider.

Die Zwettler warten nur noch auf die Früchte für den eingeschlagenen Weg. Die Sinnhaftigkeit der Vereinspolitik ist aber schon jetzt spürbar. Junge Spieler, die scharf sind auf die durchaus realistische Chance, einen der begehrten Plätze in der Startelf eines Landesligisten zu ergattern, heben den Konkurrenzkampf mehr als jene Top-Spieler, die für Bank und Tribüne ohnehin zu schade und zu teuer sind.