Erstellt am 15. Februar 2017, 05:00

von Brigitte Lassmann-Moser

Wertvoller Dienst an Gesellschaft. Brigitte Lassmann-Moser über die Entscheidung für den Zivildienst.

Ob jemand Präsenzdienst leistet oder Zivildienst absolviert, ist jedermanns ganz persönliche Entscheidung. Und egal, wofür man sich entscheidet, beides sind wertvolle Dienste an der Gesellschaft.

Dennoch werden jene, die den Dienst mit der Waffe verweigern, auch heute noch von manchen gerne als „Drückeberger“ bezeichnet. Dem ist aber ganz und gar nicht so, sind doch Zivildiener für viele Einrichtungen, auch im Bezirk Zwettl, zu einem unverzichtbaren Bestandteil für die Aufrechterhaltung des Betriebes geworden.

Dass sie keine „Drückeberger“ sind, sieht man auch daran, dass ihr Dienst ein oft sehr fordernder ist. Es ist nämlich nicht jedermanns Sache, mit Kranken, Alten oder Behinderten zu arbeiten. Und dennoch tun es die meisten, die sich dafür entschieden haben, gerne – das kann man daran sehen, wie freundlich, fast schon liebevoll Zivildiener mit den ihnen Anvertrauten umgehen.

Mädchen sind davon keineswegs ausgeschlossen: Sie können quasi ihren „Zivildienst“ in Form des Freiwilligen Sozialen Jahres ableisten.