Erstellt am 23. März 2016, 05:44

von Michael Salzer

Mit Spaß geht alles leichter. Michael Salzer über Volleyball-Spielen mit „Sch… in Hose“.

Man gehört wieder zum elitären Kreis der besten Vier in Österreich, mischt zum vierten Mal in der Klub-Geschichte auf internationaler Bühne mit. Mit dem alles entscheidenden Heimsieg gegen Oberösterreich hat die Union Waldviertel fast alle Saisonziele erreicht – also optimale Voraussetzungen für „Frohe Ostern“.
Die knallharten Duelle mit den zähen Ennsern waren Musterbeispiele für die Bedeutung des mentalen Faktors im Spitzensport bzw. im Volleyball. Noch eine Woche davor rückten die Oberösterreicher, vor allem der US-Dreierblock im Team, mit breitem Grinser an. Da hatten die Außenseiter gar nichts zu verlieren, konnten locker drauflos spielen.

Genauso wie beim Rückspiel in Enns: Die überraschende 2:3-Pleite der Waldviertler hätte grundsätzlich – bei Betrachtung der Voraussetzungen auf beiden Seiten – nicht passieren dürfen, hat sich im Kopf abgespielt. Immer dann, wenn es eng wurde, hatten die jungen Waldviertler zu kämpfen mit „Sch... in Hose“ (Zitat: Zdenek Smejkal). Und machten entscheidende Fehler.
Jetzt im Halbfinale (am Karfreitag um 19 Uhr in Zwettl) können die Waldviertler womöglich den Spieß umdrehen, können den haushohen Favoriten aus Tirol mit Spaß-Volleyball ärgern…