Erstellt am 10. Januar 2018, 05:00

von Bernd Dangl

Schon jetzt auf Augenhöhe. Bernd Dangl über den bisherigen Saisonverlauf der „Nordmänner“ Volleyballer.

Auch, wenn sich die „Nordmänner“ im AVL-Spitzenspiel gegen Aich/Dob im Zwettler Hexenkessel geschlagen geben mussten: es gibt keinen Grund für hängende Köpfe.

Wer den Tabellenführer voll fordert, diesen in den bisherigen vier Saisonduellen (inklusive MEVZA-Liga) zweimal geschlagen hat, der muss sich nicht schämen. Im Gegenteil: Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass die URW Waldviertel voll auf Augenhöhe mit dem österreichischen Spitzenteam Aich/Dob ist.

Vor dem Saisonstart sprach Manager Werner Hahn davon, in fünf Jahren ernsthaft um den Meistertitel mitspielen zu wollen. Nach dem bisherigen Saisonverlauf ist klar: Die „Nordmänner“ sind bereits jetzt der schärfste Herausforderer des Titelverteidigers und reif fürs Finale. Ein Vorteil dabei ist auch das immer euphorischer werdende Publikum.

Der Umzug ins zentralere Zwettl, die Umbenennung in „Waldviertel“ – diese Schritte der vergangenen Jahre tragen nun Früchte, mittlerweile ist Volleyball in der gesamten Region voll etabliert. Der größte Turbo für Euphorie bleibt aber der Erfolg. Daher haben es die „Nordmänner“ selbst in der Hand, dass sich die Spirale weiterhin steil nach oben dreht.