Erstellt am 19. August 2016, 05:43

von Carina Kröpfl

Pepi Hopf: „Anonymer Optimist“. Der Wiener Kabarettist Pepi Hopf begeisterte das Publikum mit Geschichten aus dem Leben eines Optimisten.

Tanja und Bernhard Waglechner, Kabarettist Pepi Hopf, Thomas Wohl, Bettina Schweighofer, DJ Franz Schierhuber, Susi Göschl und Kirtagswirt Karl Schweighofer (v.l.) beim Kabarettabend in Friedersbach.Kröpfl  |  Carina Kröpfl

Als „Anonymer Optimist“ gastierte Kabarettist Pepi Hopf beim diesjährigen Friedersbacher Dirndlkirtag. Der Kulturverein Friedersbach organisierte gemeinsam mit dem Festwirt Karl Schweighofer am Freitag einen Kabarettabend mit anschließender Disco.

Hopf ging in seinem zweistündigen Programm auf die Vor- und Nachteile eines Lebens als Optimist ein. Pessimisten sind ihm lieber, erklärte der Kabarettist zu Beginn, Optimisten seien oft naiv und dabei sei die Grenze zur Blödheit sehr eng. Er selbst bezeichnet sich lieber als anonymer oder homöopathischer Optimist, da er nur optimistisch in die Vergangenheit blickt.

Mit Anekdoten über das Rauchen, Kinderkriegen und seinen Heimatdorf brachte Hopf das Publikum zum Lachen und erntete viel Zustimmung.

Derber Schmäh begeisterte

Nach der Pause wurde das Kabarett etwas politischer. Neben Themen wie Arbeit, Flüchtlinge oder die Regierung beschäftigte sich Hopf auch mit dem Autofahren und der Frage, ob früher wirklich alles besser gewesen sei.

Der gebürtige Wiener Kabarettist begeisterte das Publikum mit seinem leicht derben Schmäh. Besonders gut kam an, dass er auch manchmal aus seinem Programm ausstieg und spontan Neues einfließen ließ. Zum Schluss gab es noch eine Zugabe der besonderen Art. Hopf packte seine Mundharmonika aus, ließ sich vom Publikum einige Begriffe zurufen und gestaltete daraus ein improvisiertes Lied.

Unter lautem Applaus verabschiedete sich Pepi Hopf und übergab an DJ Franz Schierhuber, der bis in die frühen Morgenstunden Tophits für die Kirtagsgäste auflegte.