Erstellt am 22. Oktober 2015, 14:22

von NÖN Redaktion

Mehr Sicherheit im Winter auf L 78. Landstraße L 78 im Bereich Höllberg wurde mit geringerer Steigung und erweiterten Kurvenradien um rund 350.000 Euro verkehrssicher ausgebaut.

Fertigstellung des Ausbaus der L 78 im Bereich Höllberg: Josef Leutgeb(Straßenmeisterei Groß Gerungs), Partieführer Martin Schartmüller(Straßenmeisterei Groß Gerungs), Ronald Dobrovits(Leiter Abteilung Straßenbetrieb), Christian Schrenk ( Straßenbauabteilung Krems), Bürgermeister Ewald Fröschl, Landesrat Karl Wilfing, Bürgermeister Friedrich Wagner, Landtagsabgeordneter Franz Mold, Christian Springschitz (Leiter der Straßenmeisterei Groß Gerungs) und Lehrling Marcel Hölzl(Straßenmeisterei Groß Gerungs)  |  NOEN, Foto: privat
Die Arbeiten für den Ausbau der Landesstraße L 78 südlich von Pehendorf im Gemeindegebiet von Rappottenstein sind abgeschlossen.

Landesrat Karl Wilfing nahm am 19. Oktober in Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll die Fertigstellung für den Ausbau der Landesstraße L 78 im Bereich Höllberg vor.

Die Landesstraße L 78 beginnt bei der Kreuzung mit der Landesstraße B 124 südlich von Rappottenstein und verläuft über Schönbach, Bad Traunstein, Ottenschlag bis zur Kreuzung mit der Landesstraße B 3 in Weißenkirchen.

Immer wieder hängengebliebene Fahrzeuge

Südlich von Pehendorf (Bereich Höllberg) kam es auf Grund der Anlageverhältnisse (Steigungsstrecke von bis zu 13% sowie enge Kurvenradien) vor allem in den Winterperioden (Seehöhe rund 700 m) immer wieder zu Behinderungen durch hängengebliebene Fahrzeuge.

Zahlreiche Gewerbebetriebe sind in dieser Region angesiedelt. Über Initiative der Gemeinden Schönbach und Rappottenstein hatte sich der NÖ Straßendienst entschlossen, dieses Teilstück verkehrssicherer auszubauen.
Durch die Bereitschaft der Grundanrainer, die für den Bau benötigten Grundstücksflächen abzutreten, konnte das Vorhaben realisiert werden. Auf eine Länge von rund 700 m wurde die L 78 mit einer maximalen Steigung von rund 9% ausgebaut wobei, um entsprechende Kurvenradien zu erhalten, auf rund 300 m die Straße neu trassiert wurde.

Böschungsabtragungen wurden durchgeführt und die Entwässerung den neuen Gegebenheiten angepasst. Durch die Ausbaumaßnahme könnte eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit vor allem in den Winterperioden erreicht werden. Die Bauarbeiten wurden von der Straßenmeisterei Groß Gerungs unter Beiziehung von Lieferfirmen der Region in einer Bauzeit von rund fünf Monaten durchgeführt. Die Gesamtbaukosten von rund 350.000 Euro werden zur Gänze vom Land NÖ getragen.