Erstellt am 17. Mai 2016, 11:33

von NÖN Redaktion

„Muchas gracias“ allen. Zwei Peruaner konnten in der Region um Zwettl mehrere Wochen wertvolle Erfahrungen für ihre Arbeit daheim sammeln.

Sr. Karina Beneder mit den beiden Gästen aus Peru, die in der Region um Zwettl wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.  |  NOEN, privat
Fünf Wochen verbrachten Juan Manuel Oquelis Goicochea und Roberto Carlos Quispe Guerrero in Zwettl, um Bio-Projekte der Umgebung kennenzulernen.

Die zwei Männer aus Peru arbeiten schon seit einiger Zeit mit P. Juan Goicochea, der schon öfters in der Pfarre Zwettl zu Besuch war, in Peru zusammen. Sie helfen ihm, vor Ort die Bauern in den Anden, einem sehr armen Gebiet Perus, zu unterstützen.

Ihr Ziel ist es, dass diese Menschen sich von den großen Multikonzernen der Bergbauminen nicht einschüchtern lassen. Sie „kämpfen“ mit ihnen, damit sie sich wehren und sich für ihre Natur, die sonst durch Ausbeutung kaputt wird, und sie selber krank werden, einsetzen. Mit nachhaltigen Bio-Projekten soll dem entgegengewirkt werden.

Auf der Suche nach wertvollen Erfahrungen

Juan Manuel und Roberto Carlos konnten wertvolle Erfahrungen für den Schutz der Natur bei Sonnentor in Sprögnitz, bei der Arche Noah in Schiltern und Langenlois, bei Waldland in Oberwaltenreith, in der HLUW Ysper und bei Brantner-Dürr in Kleinschönau sowie in Wölbing bei Krems machen. Außerdem konnten sie Biobauern der Umgebung, die Familie Waldhäusl in Germanns und die Familie Mayerhofer-Sebera in Langschlag besuchen und mit ihnen arbeiten.

Das Bienenprojekt in Edelhof und der Wurmhof in Oberhof wurden besichtigt.
Es wartet jede Menge Arbeit in den Anden von Peru auf die beiden, weil sie mit den Bauern vor Ort Bio-Projekte aufbauen werden und so mithelfen, die Natur und die Menschen zu schützen und vor einer Umweltkatastrophe zu bewahren.

„Vielen herzlichen Dank allen die mitgeholfen haben, dass dieses so wichtige Volontariat gelingen konnte“, freut sich Sr. Karina Beneder. „Juan Manuel und Roberto Carlos haben viel Herzlichkeit und Offenheit erlebt. Muchas gracias!“