Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:58

von Michael Schwab

Neuer Parkplatz und Gehsteig kommen. Stadtgemeinde Allentsteig plant Errichtung bzw. Adaptierung des Gehsteigs in Bernschlag und Hausabriss.

Einiges vor hat die Stadtgemeinde Allentsteig im kommenden Jahr.
Eines der wichtigsten Projekte ist die Errichtung bzw. Adaptierung des Gehsteiges in Bernschlag, der teilweise nicht durchgängig und sanierungsbedürftig ist. In Allentsteig soll das Haus in der Zwettlerstraße 7 abgerissen und der dadurch frei werdende Platz als Parkplatz neu gestaltet werden.

Auch die abschnittsweise Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Beleuchtung startet im kommenden Jahr in Allentsteig. Der Platz neben der Leichenhalle wird neu gestaltet, und der ehemalige Wohntrakt des Rathauses abgerissen.

Am Stadtsee wird eine neue Liegefläche an Stelle des Bootshauses angelegt, außerdem wird das Freibad mit einer kleineren Hangrutsche und einem Wasserspielplatz für Kinder attraktiver gemacht.

Hohe Personalkosten beim Freibad

Der Voranschlag für 2016, in dem diese Vorhaben enthalten sind, wurde mit 14 Stimmen mehrheitlich beschlossen. Die FPÖ gab vier Gegenstimmen ab. In einer Stellungnahme kritisiert die FPÖ unter anderem im Vergleich zu anderen Gemeinden hohe Personalkosten, die 23,59 Prozent der Gesamtausgaben des Ordentlichen Haushaltes betragen, ein Minus von 17.800 Euro beim Waldbesitz der Stadtgemeinde, und dass es seit Jahren keine Einnahmen aus Gebühren für die Leichenhalle gäbe, aber sehr wohl Begräbnisse stattfinden würden.

Bürgermeister Jürgen Koppensteiner meint dazu auf Nachfrage der NÖN, dass die Stadtgemeinde mehr Tätigkeiten als andere Gemeinde selbst durchführe, etwa das Bauamt und die Abgabenverwaltung, welche andere Gemeinden auslagern. Vor diesem Hintergrund seien die Personalkosten angemessen.

Der Leichenhallengebühr will Koppensteiner nachgehen. „Wir werden prüfen, was hier Sache ist. Auf das Minus beim Waldbesitz haben wir schon selbst hingewiesen, wir müssen uns ansehen, wie man das besser gestalten kann“, erklärt Koppensteiner. Einen weiteren Vorschlag der FPÖ, nämliche die Aufteilung des Punktes „Freibäder“ mit einer Untergruppe sonstige Badeanlagen und Saunas, will er ebenfalls umsetzen. „Ich fürchte nur, dass sich auch dadurch keine Verbesserung des Freibad-Ergebnisses zeigen wird, da verhältnismäßig hohe Personalkosten nun einmal dort anfallen“, meint Koppensteiner.