Erstellt am 05. April 2017, 05:00

von René Denk

Abschnitt hat 2.000 Mitglieder. Beim Zwettler Abschnittsfeuerwehrtag präsentierte man Zahlen aus dem Vorjahr. Bezirkskommandant Knapp will die Bewerbsgruppen auf Vordermann bringen.

Beeindruckende Zahlen präsentierte Abschnittsverwalter Franz Bretterbauer beim Zwettler Abschnittsfeuerwehrtag am 2. April im Gasthof Hofbauer.

Die 43 Freiwilligen Feuerwehren und die Betriebsfeuerwehr von Stora Enso hatten Ende des Jahres eine Mannschaftsstärke von 1.998 Mitglieder. Davon leisten 64 Feuerwehrfrauen ihren Dienst. Im Vorjahr rückten die Wehren zu insgesamt 752 Einsätzen aus, bei denen 6.402 freiwillige Mannstunden geleistet wurden (ein Einsatz zu denen mehrere Feuerwehren ausrückten wurde hier als ein Einsatz gezählt). 617 davon waren technische Einsätze. Bei 536 Übungen im Zwettler Abschnitt wurden 9.477 Stunden aufgebracht.

"Kameradschaft bei Bewerben ist hervorragend"

Nach den Berichten der Sachbearbeiter betonte Abschnittskommandant Ewald Edelmaier, dass das Abschnittskommando weiterhin die Wünsche und Sorgen an den Bezirk und das Land weitertransportieren werde und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit von Abschnitt und Bezirk. Bezirkskommandant Franz Knapp motivierte die Feuerwehrkommandos, die Bewerbsgruppen auf Vordermann zu bringen.

„Die Kameradschaft bei den Bewerben ist hervorragend. Hier kann man etwas lernen. Außerdem bringen viele Bewerbsgruppen Geld in die Kassa der Veranstalter“, betonte Knapp.

Zu den zahlreichen Geehrten, zu denen auch die Führung des Abschnittskommandos zählte, meinte der Bezirkskommandant: „Tragt diese Auszeichnung mit Stolz auf eurer Uniform. Sie zeigt, dass ihr was geleistet habt!“

Zu den Festrednern zählten Nationalratsabgeordnete Angela Fichtinger, Landtagsabgeordneter Franz Mold, Bundesratsabgeordnete Adelheid Ebner, Bürgermeister Johann Hofbauer und Bezirkshauptmann-Stellvertreter Josef Schnabl, der an diesem Tag seinen Geburtstag feierte. Alle Festredner betonten, dass es in der heutzutage materiellen Zeit keinesfalls üblich sei, sich tausende von Stunden ehrenamtlich für die gute Sache einzusetzen und dankten für den großen Einsatz, den die Feuerwehren leisten, um das Sicherheitsgefühl hoch zu halten.