Erstellt am 21. April 2017, 05:00

von NÖN Redaktion

Die Schnittlauch-Erntesaison ist eröffnet. Start früher als erwartet, aber gebremst vom späten Wintereinbruch, der den Pflanzen nicht gerade gut tut.

Eva Obermüller und Michael Höllmüller von Waldland und Landwirt Willi Eichhorn bei Start der Schnittlauchernte – im Schnee.  |  Waldland

Sehr früh konnte heuer mit der Ernte von Schnittlauch bei Waldland begonnen werden. Eine Pause erzwingt in diesen Tagen allerdings der Schneefall. Michael Höllmüller, verantwortlich für den Schnittlauchanbau bei Waldland, ist nicht erfreut über den zurückgekehrten Winter. Die prächtig entwickelten Bestände leiden unter den frostigen Temperaturen und der Schneelast.

Waldland ist bekanntlich einer der größten Trockenschnittlauchproduzenten in Europa. Mehr als 100 Tonnen werden jährlich an verschiedenste Lebensmittelerzeuger vermarktet. Die Schnittlauchqualität von Waldland hat höchsten Qualitätsstandard. Das ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen internationalen Anbietern.

Die 15 Schnittlauch-Vertragslandwirte von Waldland kultivieren auf 55 Hektar Schnittlauch. Es gibt fünf bis sechs Schnitte im Jahr, wobei bereits am Feld Röllchen geschnitten werden. Die Verarbeitung erfolgt unmittelbar nach der Ernte in den Anlagen am Waldlandhof. Das Endprodukt ist ein getrocknetes 5 - 6 mm langes Schnittlauchröllchen, das auf Suppe schwimmt.