Erstellt am 17. Mai 2017, 05:00

von René Denk

Neue Pläne für den Zwettler Spielplatz. Einzäunung soll Vandalismus reduzieren. Arbeitskreis überdenkt Neugestaltung und Modernisierung der Geräte.

Sportstadtrat Josef Zlabinger zeigt den Kinderspielplatz in der Promenade. Ein Punkt der Sitzung war der Erlebnis-Erdhügel für die Kinder (im Bild) und wie man ihn überschaubarer machen kann.  |  René Denk

Die erste Arbeitskreissitzung zum Spielplatz in der Promenade brachte einige Ideen und Verbesserungsvorschläge, für die jetzt Möglichkeiten zur Umsetzung gesucht werden.

„Nach einem Schreiben von Eveline Pichler an die Stadtgemeinde wurde in den zuständigen Gremien beschlossen, dass ein Arbeitskreis gebildet werden soll, um die Bürger bestmöglich miteinzubinden“, erklärt Arbeitskreisleiter Josef Zlabinger, der gemeinsam mit Pichler zu der Sitzung einlud.

Dort wurde zum Beispiel der Erdhügel diskutiert, der für Mütter nicht gut überschaubar ist. „Mütter wollen sich am Spielplatz auch etwas erholen. Das geht beim Hügel nicht, weil sie hier nachgehen müssen“, erzählt Zlabinger ein Problem, das im Arbeitskreis dargestellt wurde. Jetzt werde über Ideen für eine sinnvolle Lösung nachgedacht.

Vandalismus vermeiden

Weiters wurde eine bessere Einzäunung des Spielplatzes andiskutiert, womit positive Auswirkungen auf den vorherrschenden Vandalismus, die Sauberkeit und die Sicherheit der Kinder erwartet werden.

„Erst in den letzten Wochen wurden wieder die streng befestigten Mistkübel heruntergerissen und Bänke über den Zaun in die Böschung der Zwettl geworfen“, schildert Sportstadtrat Zlabinger. Mit einer besseren Umzäunung sei der Spielplatz auch verstärkt vor Hundekot geschützt. Und der wichtigste Aspekt: Neben den Gewässern Mühlbach und Zwettl seien Kinder dann verstärkt geschützt, dass sie nicht Gefahr laufen, in den Fluss oder Bach zu fallen.

Bürger können mitgestalten

Weiters wurde eine Überarbeitung der Sandkisten diskutiert, das Kletterbaumkarussel zu attraktivieren, das abgeleitete Rinnsal vom Mühlbach als Wasserstelle für Kinder (beispielsweise zum Bauen) besser zu integrieren, weitere Schattenplätze zu gestalten, eine Erweiterung um eine Babyschaukel oder einen verbesserten Zugang und Platz für Rollstuhlfahrer angeregt.

„Das war nun die erste Sitzung. Die nächste findet am Mittwoch, 7. Juni um 19 Uhr im kleinen Sitzungssaal des Stadtamtes statt. Jeder Bürger, der sich mit seiner Mitarbeit oder mit Ideen einbringen möchte, kann zu dieser Sitzung erscheinen oder mit mir per Email unter j.zlabinger@zwettl.gv.at Kontakt aufnehmen“, freut sich Sporstadtrat Zlabinger auf weitere Teilnehmer.

Bei der Arbeitskreissitzung zum Spielplatz waren Gabriele Zeller-Hofer, Andreas Lintner, Edeltraud Einfalt, Werner Schwarzmann, Gabriele Linser, Carolin Schierhuber und Eveline Pichler mit dabei.