Erstellt am 21. April 2016, 05:14

von Brigitte Lassmann-Moser

„Reine Erfindung!“. Klinikum Zwettl tritt Gerüchten um schlimme Zustände auf der Geburtshilfestation entgegen.

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Seit der Eingliederung der Waidhofner Geburtshilfeabteilung in jene des Landesklinikums Zwettl wollen die Gerüchte nicht verstummen. Gerüchte, die seitens der Klinikleitung vehement dementiert werden.

Immer wieder ist die Rede davon, dass es auf der Zwettler Abteilung „drunter und drüber“ gehe und keine Zeit für genauere Untersuchungen sei. Die Gerüchte gipfelten darin, dass behauptet wird, ein Baby sei bei einem Kaiserschnitt derart verletzt worden, dass es behindert bleiben könnte.

„Eingliederung der Abteilung des Landesklinikums Waidhofen/Thaya in Zwettl verläuft ohne Probleme und vorbildlich.“

Primar Manfred Weissinger

„Aus Sicht des Abteilungsleiters und der ärztlichen Direktion verläuft die Eingliederung der Abteilung des Landesklinikums Waidhofen/Thaya in das Landesklinikum Zwettl völlig ohne Probleme und eigentlich vorbildlich“, antwortet der ärztliche Leiter Manfred Weissinger nach ausführlicher Rücksprache mit dem Leiter der Abteilung der Geburtshilfe und Gynäkologie am Landesklinikum Zwettl, Primar Gerhard Wolfram, auf Anfrage der NÖN.

Reine Stimmungsmache?

Eine angebliche Verletzung eines Babys bei einem Kaiserschnitt habe sich, so Weissinger, „Gott sei Dank nicht ereignet und ist eine reine Erfindung“. Er glaubt, dass es sich nur um Stimmungsmache seitens der Gegner der Schließung der Geburtshilfe und Gyn in Waidhofen.

Auch die Eingliederung der Schwestern, Hebammen und Ärzte in das Zwettler Team funktioniere harmonisch, was jederzeit hinterfragt werden könne. „Auch die Operations-Kapazität der Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie wurde erweitert, um hier eine Entlastung herbeizuführen“, erklärt der ärztliche Direktor.