Erstellt am 19. Februar 2016, 05:19

von René Denk

Finnland ist zu Gast. Das Land im hohen Norden prägt wieder das ganze heurige Jahr über die Veranstaltungsreihe.

Die nächsten beiden Veranstaltungen - ein »finnischer Abend in Moll« sowie ein einmaliger »Rentierschmaus« - finden an den nächsten beiden Freitagen in der Kaminstube Hahnl statt. Dazu laden Wolfgang Leidenfrost, Werner und Petra Zlabinger sowie Bürgermeister Karl Elsigan ein.  |  NOEN, Foto: René Denk

Finnland ist Thema von „Europa in Schwarzenau“, das noch das ganze heurige Jahr Programm in der Marktgemeinde sein soll. Bisher fanden unter anderem ein Wildlachsgrillen und eine finnische Sauna statt. Jetzt nähert sich der Veranstaltungsreigen weiteren Höhepunkten.

Ein „finnischer Abend in Moll“ mit dem Untertitel „Klavier-Blockflöte-Fotografie“ findet am Freitag, 19. Februar, ab 19 Uhr in der Kaminstube Hedwig Hahnl statt. Pia Söndergaard (Klavier, Blockflöte), Gabriela Riedel (Klavier) und Subhash (Fotografie) werden dabei im Mittelpunkt stehen.

Weiters gibt es eine Einladung zu einem dreigängigen finnischen Rentierschmaus mit „Lappland Rentier-Röllchen“, Geschnetzeltes Rentierfleisch („Poron kärystys“) mit Püree und Preiselbeeren und Marinierte Beeren in Honigsahne, am Freitag, 26. Februar, um 19 Uhr in der Kaminstube. Das finnische Nationalgericht stößt bereits auf großes Interesse - Kaum fixiert sind schon 23 der 40 Plätze reserviert, der Preis pro Person beträgt 29 Euro für die drei Gänge. Zur Begrüßung wird noch mit einem „Glögg“ - einem finnischen Heißgetränk - angestoßen.

„Etwas Einzigartiges und Außergewöhnliches“

Organisator Wolfgang Leidenfrost betont im NÖN-Gespräch, dass das Rentierfleisch ein sehr teures und hochwertiges Fleisch ist, dass in Österreich nur sehr schwer zu bekommen ist. „Es lebt frei in der Natur und ist daher ein sehr hochwertiges Fleisch. Es ist frei von Medikamenten und anderen chemischen Mitteln und praktisch fettfrei. Das Angebot des Fleisches ist beschränkt, die Nachfrage hoch“, sagt Leidenfrost.

Das Fleisch hätte zudem einen Eigengeschmack, sei aber nicht mit unserem Wild vergleichbar. Da das Fleisch vom Preis her so teuer ist, wird es kaum in Gaststätten angeboten. „Ohne Unterstützung könnten wir dieses Essen nicht veranstalten. Es ist sicher etwas Einzigartiges und Außergewöhnliches“, betont Leidenfrost.
Weiters wird es ein Finnland-Quiz geben, bei dem der Hauptpreis ein Rentierfell ist. Wenn man sich das Schwarzenauer „Fenstermuseum“ ansieht, sollte man gute Chancen haben, alle Fragen richtig zu beantworten. Bürgermeister Karl Elsigan unterstützt den Gedanken, solche besonderen und einzigartigen Veranstaltungen abzuhalten.

Außerdem wird es eine Flug- und Busreise für Interessierte vom 10. bis zum 16. Juni geben, um Finnland dann auch wirklich kennenzulernen. Anmeldeschluss dafür ist der 29. Februar.