Schweiggers

Erstellt am 24. August 2016, 05:10

von Markus Füxl

Feststoffkessel brannte ab. In Vierlings geriet ein Holzhaufen in einem Heizkeller in Brand. Der Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Bereits 2004 brannte auf dem Hof die Hackschnitzelheizung.

 |  NOEN

Auf einem Hof in Vierlings, Gemeinde Schweiggers, kam es am 21. August zu einem Brand in einem Heizraum. Die konkrete Brandursache muss muss noch geklärt werden.

Nach ersten Erhebungen dürfte die Frau der am Hof lebenden Familie am Sonntagvormittag den Feststoffkessel eingeheizt haben. Sie entleerte die Aschenlade in ein Blechbehältnis ohne Deckel und stellte es neben den Heizkessel. Gegen 14.30 Uhr ging die Frau noch einmal in den Heizraum und legte mehrere Holzscheite nach.

 Sechs Freiwillige Feuerwehren im Einsatz

  Um 15 Uhr bemerkte die Frau aus dem hofseitig gelegenen Heizhausfenster eine Rauchentwicklung und das Knistern des Feuers. Ihr Mann unternahm erste Löschversuche und erkannte dabei, dass der Holzhaufen im Heizkeller in Flammen stand. Er erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung und musste vor Ort ambulant behandelt werden.

Das Heizhaus mit Heizungssteuerung auf einem Hof in Vierlings ist durch den Ausbruch eines Feuers schwer beschädigt. Der Brandschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.  |  NOEN, Alexander Schröfl

Bei ihrem Einsatz rückten sechs Freiwillige Feuerwehren mit insgesamt 39 Mann aus. Durch die Löscharbeiten konnte ein Übergreifen der Flammen auf das umliegende Gebäude verhindert werden. Das betroffene Heizhaus, sowie die Heizungssteuerung wurden stark beschädigt. Außerdem war durch den Brand der Bereich des Einfahrtstores verrußt.

Schaden bei rund 15.000 Euro

In dem Heizraum befand sich die gesamte Heizkreisverteilung für das Anwesen. Ein weiterer Heizraum mit einer Hackschnitzelheizung wurde während des Brandes nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die genaue Brandursache und warum der im Einfahrtstor gelegene Stromverteiler mit zahlreichen Leitungsschutzschaltern nicht ausgelöst hat, ist noch unklar.

Der Brandschaden wird von den Behörden auf 15.000 Euro geschätzt. Besonders unglücklich: Bereits 2004 brannte in dem Heizhaus der Familie die Hackschnitzelheizung.