Schweiggers

Erstellt am 06. Juli 2016, 04:26

„Leuchtturm der Region“. Pater Albert Filzwieser segnete neues Kultur- und Veranstaltungszentrum. Zusammenhalt der Schweiggerser Bürger wurde mehrfach gelobt.

Feststimmung trotz teilweisen Regens herrschte am 2. Juli in der Marktgemeinde Schweiggers. Der Grund: Nach über drei Jahren Vorbereitung konnte das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum (ehemaliges Tanzcafé Cherie) feierlich eröffnet werden. Mit zur Feierlaune trugen die gleichzeitige Eröffnung der Touristeninformation, der neuen Parkplätze sowie der Elektro-Tankstelle in Ortskernnähe bei. Außerdem wurde der Saal barrierefrei gemacht.

Mit einem Festzug von Landjugend, Musikverein, Feuerwehr und ÖKB Schweiggers sowie zahlreicher Ehren- und Festgäste ging der Marsch vom Rathaus zum neuen Kultur- und Veranstaltungszentrum.

Dort begrüßte Vizebürgermeister Josef Schaden die Gäste und bezeichnete das „Erpfiblütenfest“, das am 2. und 3. Juli stattfand, als Aushängeschild der Gemeinde, deren Besucher von Jahr zu Jahr mehr werden. Mit den Worten „es war viel Arbeit“, leitete Bürgermeister Johann Hölzl einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte des Kultur- und Veranstaltungszentrums ein.

Projekt kostete über 300.000 Euro

Hölzl bezifferte die Gesamtinvestitionssumme für den Ankauf der Liegenschaften, dem Umbau bzw. die Sanierung des Saales und der Schaffung des umliegenden Bereiches mit über 300.000 Euro und dankte für die tolle Arbeit der Bauhofmitarbeiter sowie der ausführenden Baufirmen. „Wir sind stolz auf das, was wir geschaffen haben. Wir haben nie überzogen“, betonte Hölzl und hofft darauf, dass die heimische Bevölkerung sowie die Touristen das neue Angebot der Marktgemeinde nutzen werden.

Bezirkshauptmann Michael Widermann meinte, dass er immer wieder sehr gerne in die Gemeinde komme, denn „Schweiggers überrascht mich immer wieder aufs Neue und setzt immer noch eines drauf.“ Er sei überzeugt davon, dass viele Bürgermeister viel mehr zahlen würden, wenn sie so ein Gemeinschaftsleben wie in Schweiggers hätten.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner stieß in dasselbe Horn: „Man sieht hier, dass alle mithelfen und alle zusammenhalten. Danke an alle, die hier Hand angelegt haben. Das ist keineswegs eine Selbstversändlichkeit!“ Das Kultur- und Veranstaltungszentrum sei ein „Leuchtturmprojekt und eine Bereicherung für die Ortsbevölkerung und die gesamte Region“. Brauchtum solle hochgehalten und Kultur mit diesem Zentrum weiterentwickelt werden. Zur Sprache kam auch bereits das nächste Projekt - betreutes oder betreubares Wohnen in der Nähe des Zentrums. „Ich verspreche, dass ich eine faire Partnerin auf Augenhöhe sein werde“, so Mikl-Leitner.