Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:23

von Brigitte Lassmann-Moser

Silvesterknallerei kann teuer werden. Wer sich nicht an die Bestimmungen hält, dem drohen saftige Strafen.

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Ohne Knallerei geht es zu Silvester vermutlich auch heuer wieder nicht.Und wie jedes Jahr machen die Polizei und die Bezirkshauptmannschaft auf die Gefahren bei der Verwendung von Pyrotechnik-Artikeln, speziell aus dem Ausland, aufmerksam.

Die Exekutive kontrolliert nicht nur die Verkaufsstände, sondern natürlich auch, ob in der Silvesternacht auch die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich der Verwendung von pyrotechnischen Artikeln eingehalten werden. Bezirkspolizeikommandant Rudolf Mader betont im NÖN-Gespräch jedoch, dass es diesbezüglich in den letzten Jahren wenig Beanstandungen gab. Abgesehen von kleineren Blessuren gab es in den letzten Silvesternächten zum Glück auch keine gröberen Verletzungen durch das Abschießen von Feuerwerkskörpern.

Die Bezirkshauptmannschaft ersucht die Bevölkerung trotzdem um Zurückhaltung bei der Verwendung von Knall- und Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel und macht darauf aufmerksam, dass nur Feuerwerksscherzartikel grundsätzlich keiner Beschränkung unterliegen. Dennoch: Auch die Verwendung solcher Artikel ist in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Altersheimen usw. verboten. Wer sich nicht daran hält, für den kann die Knallerei teuer werden: Es drohen Geldstrafen bis zu 3.600 bzw. eine Freiheitsstrafe bis zu drei Wochen.